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Nüßlein/Fuchs: Zentrale Rolle von Wissenschaft und Forschung versachlicht Fracking-Debatte

Berlin (ots) - Bundesregierung leitet Ressortabstimmung zu Gesetzentwurf ein

Das Bundesministerium für Umwelt, Bau, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat heute die Ressortabstimmung zu den gesetzgeberischen Maßnahmen im Bereich der Fracking-Technologie eingeleitet. Hierzu erklären die stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Georg Nüßlein und Michael Fuchs:

Georg Nüßlein: "Wir haben uns bei der Erarbeitung des jetzt vorliegenden Entwurfs intensiv eingebracht. Unser Ziel war dabei eine differenzierte Regelung: Oberste Priorität hat der umfassende Schutz von Mensch, Trinkwasser und Umwelt. Deswegen kann es zum jetzigen Zeitpunkt und mit dem derzeitigen Wissensstand kein unkonventionelles Fracking in Deutschland geben. Es geht jetzt darum, weitere Erkenntnisse zu gewinnen und mögliche Umweltauswirkungen sorgfältig zu untersuchen. Der Entwurf räumt deshalb Wissenschaft und Forschung eine zentrale Stellung ein. Das steht dem Wissenschafts- und Zukunftsstandort Deutschland gut zu Gesicht."

Michael Fuchs: "Der differenzierte Ansatz zeigt: Auch bei Fracking halten wir die Tür auf für Innovationen und technologischen Fortschritt. Für die zukünftigen Weichenstellungen kommt der Expertenkommission eine wesentliche Bedeutung zu. Das ist bei einem so sensiblen Thema der richtige Weg. Denn es geht nicht um Glaubenssätze, sondern um möglichst präzise Untersuchungen. Dies ermöglicht der Entwurf. Für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort ist das ein wichtiges Signal. Und für einen vernünftigen Interessenausgleich zwischen Bürgern, Umwelt und Wirtschaft ist die intensive Einbindung der Wissenschaft unerlässlich."

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