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Lippold: Wegfall des bisherigen Bahncard-Rabatts benachteiligt Pendler

    Berlin (ots) - Zum neuen Tarifsystem bei der DB AG erklärt der
Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr.
Klaus Lippold MdB:
    
    Statt Anreize zum Bahnfahren zu schaffen, baut das neue
Tarifsystem der Deutschen Bahn Hürden auf. Die Alternative
"Frühbuchen oder teuer fahren" wird noch mehr Reisende das Auto
wählen lassen.
    
    Völlig unverständlich ist, dass die Bahn ohne Not das
Markenzeichen Bahncard in der bewährten Form abschafft. Mit der
drastischen Senkung des 50-Prozent-Rabatts auf 25 Prozent werden
Stammkunden der DB vor den Kopf gestoßen. Künftig heißt es nicht mehr
"Fahren zum halben Preis", sondern tiefer in die Tasche greifen. Vor
allem Pendler und Nahverkehrs-Nutzer haben das Nachsehen.
    
    Mit dieser Preispolitik tut die DB AG weder sich noch potenziellen
Kunden einen Gefallen. Ein Tarifsystem, das auf Vielfahrer,
Nahverkehr und Pendler keine Rücksicht nimmt, macht Bahnfahren nicht
attraktiver.
    
    Dass die Bundesregierung diese Entwicklung duldet, unterstreicht
einmal mehr deren Doppelzüngigkeit beim Thema Schienenverkehr.
Vollends unglaubwürdig ist das Verhalten des
Grünen-Verkehrspolitikers und Bahn-Aufsichtsratsmitglied Albert
Schmidt: Öffentlich setzte er sich für den Erhalt der bisherigen
Bahncard ein, im Aufsichtsrat konnte oder wollte er nicht dafür
sorgen, dass der 50-Prozent-Rabatt erhalten bleibt.
    
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