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Doss: Des Kanzlers Limerick-Kabinett

Berlin (ots) - Der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand - PKM - der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. h.c. Hansjürgen Doss MdB, präsentiert anlässlich des heutigen PKM-Sommerfestes die Polit-Limericks zur rot-grünen Koalition: Ein Kanzler, er kam von der Leine, hat Zwirn von Brioni am Beine, ist nett und charmant, macht sich interessant, als Meister vom schönen Scheine. Ein Sozialminister, in Kaufbeuren geboren, hatte die Orientierung verloren. Trotz Chaos ohne Ende bei Beschäftigung und Rente bleibt der Funktionärsfreund ungeschoren. Ein Verkehrsminister aus Rheinberg im Ministerium als Dritter am Werk Als Verwalter des Mangels bekannt, als Verkünder ein Riese im Land, als Investor aber doch bloß ein Zwerg. Ein Innenminister aus München konnte Grün mit Rot übertünchen. Einst linker Anwalt vor Justitias Schranke, deckt er heute der SPD die rechte Flanke im Bierzelt und bei TV-Plauderstündchen. Ein Wirtschaftsminister aus Essen war auf seinen Job nicht versessen. Als Feigenblatt der Marktwirtschaft besaß er kaum Gestaltungskraft, hat brav seine Zeit abgesessen. Eine Bildungsministerin aus Minden konnt' ihr Konzept nicht mehr finden. Fördern wir jetzt die Eliten? Oder Leistung verbieten? Sprach wie von der Farbe die Blinden. Landwirtschaft ist in Berlin very seldom to be seen. Eine Berlinerin Agrarminister? Egal, Hauptsache sinister, forsch, lautstark und jrien. Ebenso kommt aus der Hauptstadt die Ministerin, die das Ressort hat für Frauen, für Alte, für Junge und Familie, was mit spitzer Zunge der Schröder "Gedöns" einst genannt hat. Ein Finanzminister aus Kassel hatte gewaltigen Massel. Im Allgemeinen Sozialist, bei UMTS Kapitalist und Sieger beim großen Milliarden-Puzzle. Ein Verteidschungsminister aus Lahnstein, der konnte beim Reden sehr lahm sein. Er begrüßt die Rekruten. Doch schon nach drei, vier Minuten packten die ersten ihr'n Kram ein. Der Justizministerin aus Tübing wollte kein Limerick gelingen. Weil "Tübingen" lang war verpatzt sie das vordere Reimpaar und verlor sich zwischen Däubler und Gmelingen. Ins Aug der Gesundheitsminist'rin aus Aachen prächtige Karriereaussichten stachen. BSE-Gefahr weitgehend gebannt. Aber die Gesundheitsreform an der Wand. Das schlug ihr dann doch auf den Machen. Der Limerick ist eine uralte Gedichtform, die ihren Namen der früher idyllischen, in der Folge des irischen EU-Beitritts etwas uncharmant gewordenen Stadt am Unterlauf des Shannon verdankt, dort aber weitgehend unbekannt ist. Wie überhaupt niemand weiß, wer wann die internationale Nonsensdichtung mit diesen fünfzeiligen Versgebilden bereicherte. Der Limerick besticht durch sein strenges Reimschema a/a/b/b/a und sein klassisches Metrum mit der abwechselnden Folge einer betonten und zwei unbetonten Silben. Das letzte Wort der ersten Zeile ist im Regelfall eine Ortsbestimmung (Stadt, Land, Region etc.) und übt eine Art Leitfunktion für den weiteren Text aus. 2 Beispiele: Es war einst ein Mann aus Emden, der wollte sein Leben beenden. Er sprang in das Meer, plötzlich wollt' er nicht mehr. Doch er sank schon, er konnte nicht wenden. Ein Hobbypilot aus Rheinstetten wollt über die Anden gern jetten. Auf dem Flügel - au weia - saßen plötzlich zwei Geier mit umgebundenen Servietten. Diese Grundregeln wurden während der jahrhundertelangen Tradition durch eine Vielzahl von Ausnahmen bestätigt. ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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