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Breuer: Sicherheitsrisiken erkennen und handeln

    Berlin (ots) - Zu Beginn des Besuches einer Delegation von
CDU/CSU-Verteidigungspolitikern in den USA und bei den Vereinten
Nationen erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Paul Breuer MdB:
    
    Während in Europa und speziell in Deutschland neue
sicherheitspolitische Risiken und Bedrohungen allzu leicht
unterschätzt werden, sehen die USA diese realistischer. Wie im Fall
Irak erkennen sie sehr genau die Gefahren und handeln.
    
    In Deutschland scheinen dagegen Gefahren wie die Verfügbarkeit von
weitreichenden Trägerraketen und Massenvernichtungswaffen für die
rot-grüne Außen- und Sicherheitspolitik nicht zu existieren. Erst die
neue US-Administration und Englands sozialistischer Premierminister
mussten drastisch verdeutlichen, wie die sicherheitspolitische
Risikoanalyse zu bewerten ist. Damit erhalten auch die amerikanischen
Pläne um eine Raketenabwehr eine ganz neue Aktualität.
    
    Europa muss an den Tisch, um mit den USA gemeinsam eine "Allied
Missile Defense" zu forcieren. Noch ist Zeit. Noch ist die Bedrohung
aus der südöstlichen Wetterecke am Persischen Golf nicht akut. Noch
ist die technische Entwicklung nicht so weit.
    
    Wir müssen die sicherheitspolitische Diskussion aber jetzt
aufnehmen, ehe sie uns von denjenigen aufgezwungen wird, die nicht
unsere Partner sind.
    
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