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Widmann-Mauz/Lohmann: Künast muss BSE-Erreger bei Schafen ernst nehmen

    Berlin (ots) - Zur heutigen noch vom Gesundheitsministerium
einberufenen Sitzung des Arbeitskreises "BSE" erklären der
gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Wolfgang Lohmann MdB, und die Berichterstatterin für BSE im
Gesundheitsausschuss, Annette Widmann-Mauz MdB:
    
    Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sieht sich durch den heute
vorgelegten Bericht der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten
der Tiere (BFAV) in Ihrer Haltung bestätigt, das BSE-Risiko bei
Schafen ernster zu nehmen. In dem Antrag "Sofortprogramm zur Abwehr
von Gefahren durch BSE" (Drs. 14/4778 neu) hat die Unionsfraktion
bereits im November des vergangenen Jahres gefordert, ein
Importverbot für Schafe in Ländern mit regelmäßigem BSE-Vorkommen
einzuführen und Tests für die Erforschung der BSE-Erreger bei
Schafen, die sog. "Scrapie-Krankheit", zu entwickeln sowie die
Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet von Transmissible Spongiforme
Enzephalopathie (TSE) auszuweiten.
    
    Diese Position der Unionsfraktion wird durch den heute vorgelegten
Bericht von Professor Mettenleiter von der BFAV unterstützt. Dort
heißt es: "Zukünftig sollten EU-weite Regelungen sicherstellen, dass
lebende Schafe nur gehandelt werden können, wenn sie aus TSE-freien
Beständen stammen. Darüber hinaus sollte nur Fleisch und andere für
den menschlichen Verzehr bestimmte Produkte von Schafen aus solchen
TSE-freien Beständen in den Verkehr gebracht werden dürfen. (...) Ein
Verbot der Einfuhr von lebenden Schafen für Zuchtzwecke aus England,
Frankreich und den Niederlanden muss geprüft werden, in diesen
Ländern gibt es eine höhere Scrapie-Prävalenz als in Deutschland".
Derzeit unterliegt die Einfuhr von Schlachtschafen nach Deutschland
keinen besonderen Beschränkungen im Hinblick auf den TSE-Status bzw.
ihrer Ausgangsherde.
    
    Die Art und Weise, wie die Landwirtschaftministerin die Dinge
angeht, lässt befürchten, dass Künast den vorsorgenden
Verbraucherschutz tatsächlich nicht ernst genug nimmt.
    
    
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