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Doss/Rauen: Zwangspfand auf Weinflaschen ist ökologisch und ökonomisch schädlich

Berlin (ots) - Zur geplanten Einführung eines Zwangspfandes auf Weinflaschen erklären der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Peter Rauen MdB, und der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hansjürgen Doss MdB: Die Einführung eines Zwangspfandes auf Weinflaschen ist ökologisch unsinnig und ökonomisch schädlich. Es handelt sich hierbei letztlich um einen Reglementierungswahn ohne Sinn und Verstand. So existiert in Deutschland bereits ein überaus erfolgreiches Altglasrecyclingsystem mit einer Erfassungsmenge von 90% und einer Recyclingquote von über 80 %. Das Bundesumweltminister Trittin trotzdem ein Zwangspfand für Weinflaschen einführen will, ist nicht nachvollziehbar. Außerdem würde ein solches Zwangspfand die durchweg mittelständischen Winzerbetriebe massiv unter Druck setzen. Die ohnehin schwierige wirtschaftliche Situation vieler Winzer würde durch zusätzliche Gebühren noch weiter verschärft. Hinzu kommen die hohen Anschaffungskosten für die Rücknahmeautomaten. Die 30 000 DM für einen solchen Automaten sind für manchen kleinen Winzer der Jahresumsatz. Aber auch für kleine Einzelhändler, Kioskbesitzer und Tankstellenpächter sind dies Kosten in einer nicht zu vertretenden Höhe. Die Durchführung eines solchen Zwangspfandes ist mehr als problematisch. Denn ein Mehrwegsystem wie bei Mineralwasser- oder Bierflaschen ist bei Weinflaschen nicht praktikabel. Diese sind eben nicht standardisiert, sondern durch eine Vielfalt von verschiedenen Formen und Farben gekennzeichnet. Außerdem stammt über die Hälfte des in Deutschland getrunkenen Weines aus dem Ausland. Daher lässt sich ein Kreislauf unter Einbeziehung des Abfüllers, wie bei Bier und Mineralwasser, nicht organisieren. Diese Fakten machen bereits deutlich, dass ein solches Zwangspfand keinerlei ökologischen Vorteil schaffen und nur zusätzliche Belastungen für die Winzerbetriebe bringen würde. ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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