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Ronsöhr: Fachbehörden des Bundes schießen über Ziel hinaus

    Berlin (ots) - Anlässlich von neuen Auflagen im Rahmen der
Zulassung von Pflanzenschutzmitteln durch die Biologische
Bundesanstalt (BBA) und das Umweltbundesamt (UBA) erklärt der
agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Heinrich-Wilhelm Ronsöhr MdB:
    
    Durch völlig überzogene Auflagen erschweren die Fachbehörden der
Bundesregierung erneut den sach- und umweltgerechten Einsatz von
Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft. Wird eines der neu
zugelassenen Mittel eingesetzt, muss nunmehr ein Abstand von 5 m zu
nicht landwirtschaftlich genutzten Flächen eingehalten werden. Diese
neue Auflage geht weit über EU-Recht hinaus und führt wieder zu
einseitigen Wettbewerbverzerrungen zu Lasten der deutschen
Landwirtschaft.
    
    Die Forderung nach einem Abstand von 5 m entspricht nicht der
modernen Pflanzenschutztechnik. Heute ist man in der Lage, die
Spritzung exakt einzugrenzen. Deshalb könnte man die Auflagen
entsprechend dem tatsächlichen Gefährdungspotential von sog.
Nichtzielpflanzen anpassen. Bliebe es bei der jetzigen Regelung, gäbe
es für große Flächenanteile von solch wichtigen Ackerkulturen wie
Mais oder Rüben keine Möglichkeit der Unkrautbekämpfung mehr.
    
    Die Fachbehörden haben sich erst kürzlich bei den Auflagen für
Gewässerschutz kooperativ mit der Landwirtschaft gezeigt. Insofern
ist es unverständlich, dass sie plötzlich wieder praxisfern agieren.
    
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