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Dautzenberg: Falsche Anreize stoppen - Vergütung langfristig ausrichten

Berlin (ots) - Zur heutigen 1. Lesung des über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Vergütungssysteme von Instituten und Versicherungsunternehmen erklärt der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Leo Dautzenberg MdB:

Eine übertriebene und verfehlte Vergütungspolitik gefährdet nicht nur die Stabilität einzelner Unternehmen. Sie wirkt sich auch negativ auf die Finanzmarktstabilität im Allgemeinen aus. Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist ein lehrreiches und zugleich mahnendes Beispiel hierfür. Denn durch trügerische Verlockungen gingen Mitarbeiter von Finanzinstituten unvertretbare und unkontrollierbare Risiken ein.

Wir wollen falsche Anreize bei der Vergütung stoppen und sie am langfristigen Erfolg ausrichten. Bei Misserfolgen müssen Manager auch mit ihren variablen Entlohnungsbestandteilen haften.

Mit dem Vorstandsvergütungsgesetz und den Instrumenten der BaFin und des SoFFin, Gehälter zu beschränken, haben wir in Deutschland schon frühzeitig die Vergütungskultur prägende Schritte eingeleitet.

Der heute im Bundestag zu diskutierende Gesetzentwurf über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Vergütungssysteme von Instituten und Versicherungsunternehmen ergänzt die geltenden Anforderungen an das Risikomanagement von Instituten und Versicherungsunternehmen um angemessene und transparente Vorgaben für Entgelte von Geschäftsleitern und Mitarbeitern.

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