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CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Götz: Handlungsdefizit bei den Kommunen

Berlin (ots)

Zur Veröffentlichung einer aktuellen Umfrage durch
den Deutschen Städte- und Gemeindebund zum Bedarf von 
Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren erklärt der 
kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter 
Götz MdB:
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund schätzt den aktuellen Bedarf
für Betreuungseinrichtungen höher ein, als der Bund dies im Jahr 2007
im Zusammenhang mit der Gesetzesinitiative der damaligen 
Bundesfamilienministerin von der Leyen ermittelte. Damit 
unterstreicht der kommunale Spitzenverband den zunehmend sichtbar 
werdenden Handlungsdruck in den Rathäusern vor Ort. Er belegt 
zugleich, dass die unionsgeführte Bundesregierung mit dem 
Kinderförderungsgesetz inhaltlich genau richtig lag und trotz 
schwieriger Haushaltslage des Bundes unverzüglich Finanzmittel zum 
Ausbau der Kinderbetreuung zur Verfügung stellte.
Es ist unstrittig, dass Kinderbetreuung eine kommunale Aufgabe 
ist. Seit Jahrzehnten findet ein gesellschaftlicher Wandel unter den 
Vorzeichen von wachsender Mobilität und Individualisierung statt. Die
Entscheidung für Kinder wird zunehmend auch im Zusammenhang mit 
Betreuungsmöglichkeiten und der damit verbundenen Vereinbarkeit von 
Kindern und Beruf gesehen.
In vielen Kommunen wurde der Stellenwert erkannt und früh mit dem 
Aufbau entsprechender Kinderbetreuungsstrukturen begonnen. Vielfach 
wurden die Prioritäten auch anders gesetzt und der Ausbau der 
Betreuung für Kinder unter drei Jahre weiterhin stiefmütterlich 
behandelt.
Das offensichtliche Missverhältnis zwischen Bedarf und Angebot im 
Bereich der Kinderbetreuung wurde 2007/2008 von der früheren 
Bundesfamilienministerin von der Leyen beherzt aufgegriffen. Im 
Gegensatz zu den nicht gegenfinanzierten und deshalb erfolglosen 
Versuchen der rot-grünen Vorgängerregierung ist der Bund unter 
Führung der Union bereit, auch finanziell zu helfen.
In Bundeskanzlerin Angela Merkel fand Bundministerin von der Leyen
eine wirksame Unterstützerin. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger Gerhard
Schröder, der den Politikbereich "Familie, Senioren, Frauen und 
Jugend" pauschal als "Gedöns" einstufte, war die unionsgeführte 
Bundesregierung bereit, sich an den anfallenden Kosten für die Jahre 
2009 bis 2013 mit insgesamt 1,85 Mrd. Euro und anschließend für die 
laufenden Kosten mit jährlich 770 Mio. Euro zu beteiligen. 
Voraussetzung dafür war und ist, dass auch die Länder und die 
verantwortlichen Kommunen ihren Teil für die Bewältigung dieser 
gesellschaftspolitisch wichtigen kommunalen Aufgabe beisteuern.

Pressekontakt:

CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: fraktion@cducsu.de

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