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Riegert: Opfer des systematischen Dopings müssen entschädigt werden

Berlin (ots) - Der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Klaus Riegert MdB, erklärt zum systematischen Doping in der ehemaligen DDR: Die Taktik, den Prozess gegen die des systematischen Dopings an Sportlerinnen und Sportlern der ehemaligen DDR beschuldigten Ewald und Höppner durch ständige Einforderung von Gutachten und Überprüfung des gesundheitlichen Zustandes zu verschleppen, darf nicht den Blick auf die Opfer versperren. Es wäre fatal, wenn der Streit um die Verjährungsfrist zugunsten der Beschuldigten ausginge und eine umfassende Beweisaufnahme und Urteilsspruch verhindert würden. Dies wäre ein Schlag ins Gesicht der geschädigten Sportlerinnen und Sportler, die lebenslang gegen physische und psychische Schädigungen kämpfen müssen. Unabhängig von dem gerichtlichen Ausgang müssen wir mehr Aufmerksamkeit den unschuldigen Opfern entgegenbringen. Den Opfern dieses systematischen Dopings, z.T. als experimentelle Versuche an Menschen angelegt, muss mehr öffentliche Genugtuung zuteil werden. Der Staat muss sich zur Verantwortung bekennen und endlich die Frage klären, wie er mit Spitzensportlerinnen und -sportlern umgeht, die vorsätzlich und gegen ihren Willen durch den Unrechtsstaat DDR geschädigt wurden. Es kann nicht im Sinne des Rechtsstaates sein, dass Täter sich in der Öffentlichkeit publizieren, auf milde Strafen oder gar Straffreiheit hoffen dürfen, die Opfer als unverstandene Bittsteller zur Randerscheinung degradiert und sie mit ihren Schädigungen allein gelassen werden. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion erwartet umgehend einen Bericht der Bundesregierung im Sportausschuss zu dieser Frage. Wir wollen wissen, welche Hilfen und welche Unterstützung die Bundesregierung den geschädigten Sportlerinnen und Sportlern zukommen lassen will. Unsere Aufmerksamkeit und Fürsorge gilt den unschuldigen Opfern. ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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