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Börnsen/Grütters/Krings: Großes Echo auf Wettbewerb um Freiheits- und Einheitsdenkmal

    Berlin (ots) - Anlässlich des Berichtes der Bundesregierung zum Freiheits- und Einheitsdenkmal im Ausschuss für Kultur und Medien erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup) MdB und die zuständigen Berichterstatter Prof. Monika Grütters MdB und Dr. Günter Krings MdB:

    Der Wettbewerb um die Gestaltung des Freiheits- und Einheitsdenkmals stößt auf enormes Interesse. Rund 1000 Entwürfe sind bereits seit dem Start des Wettbewerbes Mitte Dezember 2008 beim zuständigen Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung eingereicht worden. Und die Tausendergrenze wird wahrscheinlich sogar überschritten, da noch bis zum 10. März 2009 Ideen eingereicht werden können.

    Das große Interesse unterstreicht - noch vor seiner Grundsteinlegung - die Bedeutung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals im 20. Jahr nach dem Mauerfall. Wir werden damit an den Mut und die Hoffnung der vielen Menschen erinnern, die im Herbst 1989 in der DDR für ihre Freiheit auf die Straßen gegangen sind. Der friedliche Ausgang der Massendemonstrationen, die zum Fall der Mauer und nur ein Jahr später zur Deutschen Einheit führten, zählt zu den glücklichsten Momenten in Ost- und Westdeutschland.

    Das Freiheits- und Einheitsdenkmal wird einer der wenigen positiven deutschen Gedenkorte seit dem Ende des  Zweiten Weltkrieges sein - ein Denkmal, das kein Mahnmal ist.

    Das Denkmal wird zugleich auch ein Nationaldenkmal sein, mit dem an alle freiheitlichen Bewegungen und die Einheitsbestrebungen der vergangenen Jahrhunderte erinnert wird.

    Die Erinnerungskultur ist eine der großen moralischen, politischen und gesellschaftlichen Leistungen der Bundesrepublik Deutschland. Zu ihr zählen die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Diktatur, die Aufarbeitung der DDR-Diktatur und das Gedenken an die Widerstands- und Freiheitstradition unserer nationalen Geschichte.

    Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist die Erinnerung an die Freiheitsbestrebungen unserer Nation eine tiefe innere Verpflichtung, denn die Identität unserer Nation ist von unserer gesamten Geschichte und vor allem auch von den freiheitlichen Momenten geprägt.

    Die 1.Stufe des Wettbewerbes wird als weltweit offener Ideenwettbewerb für bildende Künstler, Architekten und andere freischaffende Kreative ohne Beschränkung der Teilnahmeberechtigung durchgeführt.

    Am 27./28. April 2009 wird das Preisgericht in einer ersten Runde aus den anonym eingereichten Arbeiten ca. 20 Bewerber zur Teilnahme an der 2.Stufe auswählen.

    Danach wird auch die Öffentlichkeit durch Ausstellungen und Informationsveranstaltungen in den Wettbewerb mit einbezogen. Das Ergebnis soll am 9. November 2009, dem 20. Jahrestag des Mauerfalls, verkündet werden.

    Begleitet wird dieses Projekt von einer Informationskampagne der Deutschen Gesellschaft, um im gesamten Bundesgebiet für diese Idee Unterstützung und Förderung zu finden.

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