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Börnsen/Mißfelder: Filmförderung: Rahmen setzen, Freiheit sichern, soziale Sicherheit garantieren

    Berlin (ots) - Anlässlich der Novellierung des Filmfördergesetzes (FFG) erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup) MdB und der zuständige Berichterstatter Philipp Mißfelder MdB:

    Das neue Filmfördergesetz geht am 5. November in seine Abschlussrunde. Schon jetzt ist feststellbar, dass das neue FFG eine breite Zustimmung findet:

    - Es setzt einen Rahmen, aber gängelt nicht. - Es stärkt den Solidaritätsgedanken aller Beteiligten. - Es macht Mut, Produktionen und Menge zu steigern, über 180 Premieren im Jahre 2007!

    Das Ziel, dass jeder dritte Film in unseren Kinos aus deutscher Produktion stammt, ist erreichbar. Und: Die Rolle des Films als Kultur- wie Wirtschaftsgut bleibt gesichert.

    Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird sich darüber hinaus für folgende Klarstellungen im FFG einsetzen:

    - Rücksichtnahme auf die wirtschaftliche Situation der Kinobetreiber durch Anwendung des Nettomaßstabs bei der Beitragsberechnung.

    - Eine besondere Berücksichtigung der Beschäftigungssituation für alle Beteiligten der Filmwirtschaft, unter anderem durch eine Selbstverpflichtung der Filmhersteller.

    - Verdeutlichung der Schlüsselstellung der Produzenten im Verwaltungsrat der FFA wie auch der Videowirtschaft. Die Stellung des Verleihs im Verwaltungsrat bleibt unangetastet.

    - Flexibilisierung der Verwertungskette unter besonderem Einbezug der Videowirtschaft, Video-on-demand sowie der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender, weil die unterschiedlichen Verwertungsstufen die Filmfinanzierung erst realisierbar machen.

    - Keine Bürokratisierung durch Einrichtung einer Schiedsstelle, Abbau von Reglementierungen.

    Wir begrüßen es, dass unser Koalitionspartner mit diesen Grundüberlegungen einverstanden ist. Das neue Filmförderungsgesetz wird dazu beitragen, die positiven Impulse der vergangenen Jahre zu verstetigen, um die hochwertigen und anspruchsvollen Produktionsbedingungen in Deutschland weiter zu festigen.

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