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Aigner/Kretschmer: Ausbildungsplatzprogramm Ost schließt Ausbildungslücke im Osten

    Berlin (ots) - Anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung zum Ausbildungsplatzprogramm Ost 2008 am 25.04.2008 erklären die Vorsitzende und der Obmann der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ilse Aigner MdB und Michael Kretschmer MdB:

    Durch das Ausbildungsprogramm Ost (APO) wurden seit 1998 insgesamt rd. 150.000 Ausbildungsplätze geschaffen. Damit erhielten viele Jugendliche noch eine Chance, die sich vorher vergeblich um einen Ausbildungsplatz bemüht hatten.

    Auch in diesem Jahr werden wieder Ausbildungsstellen in den neuen Ländern gefördert. Das Programm APO 2008, das eine Laufzeit von September 2008 bis Dezember 2011 hat, wird von der Bundesregierung und den Ländern mit jeweils mehr als 47 Mio. EUR finanziert. Die konkrete Ausgestaltung des Programms liegt bei den Ländern. Rund drei Viertel der geförderten Ausbildungsstellen werden als betriebsnahe Ausbildung angeboten. Die Jugendlichen schließen ihren Ausbildungsvertrag mit einem Ausbildungsträger ab, werden aber zu mindestens 50 Prozent in einem Kooperations- oder Verbundbetrieb ausgebildet. Wegen des Rückgangs der Schulabgängerzahlen ist 2008 bereits eine schrittweise Reduzierung der geförderten Plätze auf nun noch 7.000 möglich.

    Nicht zuletzt Dank des APO konnte 2007 in den neuen Ländern nahezu eine ausgeglichene Ausbildungsplatzbilanz erreicht werden. In Stralsund überstieg sogar das Angebot die Nachfrage um mehr als vier Prozent. Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen lagen bei der Angebots-/Nachfragerelation schon auf dem Niveau des Bundesdurchschnitts. Nur die rot-rot regierte Hauptstadt Berlin fiel mit einer Deckungsquote von nur 87 Prozent erheblich aus dem Rahmen. Insgesamt besteht daher die begründete Aussicht, dass in den neuen Ländern alle Ausbildungsplatzbewerber einen Ausbildungsplatz finden werden, nicht zuletzt Dank APO 2008.

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