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Ruck: Der Tibetkrise muss auch entwicklungspolitisch begegnet werden

Berlin (ots) - Zu der Tibetkrise erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck MdB: Die Tibetkrise unterstreicht, dass Chinas wirtschaftliche Erfolge leider den Blick darauf verstellt haben, dass China ein Vielvölkerstaat ist, dessen Stabilität durch gewaltige soziale und ökologische Probleme gefährdet ist. Sozialer Sprengstoff, gigantische Umweltverschmutzung und das Ignorieren der kulturellen Eigenständigkeit der Völker bergen ein erhebliches Krisenpotential für die Region und darüber hinaus. Die Entwicklungspolitik muss darauf behutsam und mit hoher interkultureller Kompetenz reagieren. Wir müssen perspektivisch und langfristig handeln und nicht dem tagesaktuellen Zeitgeist hinterherlaufen. Auch die Kirchen weisen stets darauf hin, dass es notwendig ist, direkt und indirekt zur Armutsbekämpfung und damit zum Abbau sozialer Spannungen beizutragen. Wir sollten daher unsere gewachsenen Beziehungen nutzen und Chinas Regierung dabei unterstützen, den Beschluss zur harmonischen Entwicklung Chinas umzusetzen. Die Entwicklungszusammenarbeit muss China bei der friedlichen Gestaltung der kulturellen Autonomie unterstützen. Ein Rückzug aus der Zusammenarbeit mit China oder anderen Schwellenländern wäre kurzsichtig und ein strategischer Fehler. Pressekontakt: CDU/CSU - Bundestagsfraktion Pressestelle Telefon: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.de Email: fraktion@cducsu.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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