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Ruck: Ländliche Entwicklung ist Schlüssel zum Stopp der Kostenspirale bei Nahrungsmitteln in Entwicklungsländern

    Berlin (ots) - Zu den Verlautbarungen der G 8 Entwicklungsminister erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck MdB:

    Wie bereits die Weltbank in ihrem letzten Weltentwicklungsbericht feststellte, sind die rückläufigen Engagements für die ländliche Entwicklung seitens der Entwicklungs- und Geberländer mitursächlich für die jüngste Preisspirale bei Nahrungsmitteln, die vor allem die Ärmsten trifft.

    Die Vernachlässigung ländlicher Räume beim Ausbau von physischer Infrastruktur und von Bildungseinrichtungen hat zu einer wachsenden Marginalisierung der Landbevölkerung, zu Übernutzung der Naturressourcen, zu wachsender Verwüstung und zu wachsender Landflucht geführt.

    Die Entwicklungspolitik ist gefordert, umzusteuern und sich einzusetzen, den in Wildwestmanier erfolgenden Raubbau mit nachhaltigen Landnutzungsstrategien zu beenden. Ländliche Entwicklung muss wieder zu einem Schlüsselfeld deutscher Entwicklungspolitik werden. Dazu gehört auch die verstärkte Förderung der internationalen Agrarforschung einschließlich der grünen Gentechnik. Nur so können wir der weiter wachsenden Weltbevölkerung auch künftig eine nachhaltige Entwicklungsperspektive geben.

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