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Bleser/Klöckner/Connemann/Meyer: "Sprachlicher Verbraucherschutz" ermutigt durch gute Platzierung bei Sprachwahrerpreis

    Berlin (ots) - Anlässlich des Gewinns des dritten Platzes bei der Wahl zum Sprachwahrer des Jahres 2007 erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Peter Bleser MdB, der wirtschaftspolitische Sprecher, Laurenz Meyer MdB, die Verbraucherschutzbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Julia Klöckner MdB sowie Gitta Connemann MdB:

    Seit acht Jahren wählen die Leser der DEUTSCHEN SPRACHWELT Sprachwahrer, um vorbildlichen Einsatz für die deutsche Sprache auszuzeichnen. Bisher erhielten diese Auszeichnung unter anderen die Kammersängerin Edda Moser, Papst Benedikt XVI., der Dichter Reiner Kunze und der Schriftsteller Martin Mosebach.

    Nun hat die DEUTSCHE SPRACHWELT die Sprachwahrer des Jahres 2007 bekannt gegeben. Bei der jüngsten Wahl erreichte die CDU/CSU-Initiative "Sprachlicher Verbraucherschutz" den dritten Platz unter einer Vielzahl von Nominierungen. Wir fühlen uns durch unsere Nominierung und Platzierung bestätigt und bestärkt, für eine verständliche deutsche Sprache im Sinne aller Verbraucher einzutreten. Der Gewinner und auch sonst erfolgreiche Weltkonzern Porsche nimmt mit dem bewussten Einsatz von Deutsch als Unternehmenssprache Vorbildfunktion für andere Konzerne ein. Leitbild der Unions-Verbraucherpolitik ist der informierte, mündige Bürger. Verständliche Sprache ist die Voraussetzung, eigenverantwortliches entscheiden zu können. Fremdsprachliche Ausdrücke und Begriffe im Schulunterricht, in der Arbeitswelt, in der Wissenschaft, der Werbung und in der Öffentlichkeit nehmen stetig zu. Vor allem die englische Sprache beeinflusst in vielfältiger Weise immer stärker die deutsche Sprache, das Bild in unseren Städten und die Medienlandschaft.

    Jedoch ist nach eigenen Angaben etwa ein Drittel der in Deutschland lebenden Bevölkerung des Englischen nicht mächtig. Dies sind vor allem ältere Menschen, deren schulische Bildung das Erlernen von Fremdsprachen noch nicht vorsah sowie Menschen mit Migrationshintergrund, die knapp 19 Prozent der deutschen Bevölkerung ausmachen. Von ihnen wird zu Recht erwartet, dass sie aus Integrationsgründen die deutsche Sprache erlernen. Im Sprachalltag stoßen diese Personengruppen immer häufiger an Grenzen. Wir benötigen deshalb einen erweiterten Verbraucherschutz, der sich auch auf das Verständnis von Sprache bezieht. Es muss im Alltag wieder selbstverständlich werden, dass der Verbraucher in Deutschland sich ausschließlich mit der deutschen Sprache zurechtfinden kann. Das heißt nicht, sich gegen andere Sprachen abschotten zu wollen, so halten wir das Erlernen von Fremdsprachen für unabdingbar.

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