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Reiche: Keine Verstaatlichung der Netze

    Berlin (ots) - Anlässlich der Entscheidung von E.ON seine Netze zu verkaufen, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB:

    E.ONs Beschluss seine Stromnetze zu veräußern, ist als unternehmerische Entscheidung zu respektieren.

    Der von der Bundesregierung mit sieben anderen EU-Staaten vorgeschlagene Dritte Weg bleibt aber der richtige, um eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Strom- und Gasversorgung zu garantieren. Mit ihm wird auch die weitgehende Unabhängigkeit der Betreiber der Strom- und Gasnetze von ihren Energie produzierenden Konzernmüttern erreicht. Die Forderung der EU-Kommission nach einem Zwangsverkauf der Netze ist daher obsolet.

    Es ist offensichtlich Panikmache, wegen E.ONs Entscheidung eine Verstaatlichung der Strom- und Gasnetze zu fordern, um den angeblich drohenden Einstieg dubioser Investoren zu verhindern. Auch wenn sich E.ON von seinen Netzen trennt, so muss das Unternehmen schon im Eigeninteresse darauf achten, dass der Käufer die Netze so in Stand hält, dass E.ON Gas und Strom weiter reibungslos vertreiben kann.

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