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Ruck: Koordination der internationalen Aufbauhilfe in Afghanistan muss verbessert werden

    Berlin (ots) - Zum heutigen Gespräch der Kanzlerin und weiterer Kabinettsmitglieder mit dem UN-Sonderbeauftragen für Afghanistan, Koenigs, in Berlin erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck MdB:

    Wir dürfen angesichts der dramatischen Schicksale der Entwicklungshelfer in Afghanistan nicht zurückschrecken. Im Gegenteil: Wir müssen an unserem Ziel, Afghanistan auf seinem Weg zu Sicherheit und Stabilität zu unterstützen, festhalten und vor allem unser ziviles Engagement eher noch verstärken und verbessern.

    Dazu gehört insbesondere, dass die verschiedenen bi- und multilateralen Entwicklungsanstrengungen besser miteinander inhaltlich abgestimmt und organisatorisch koordiniert werden. Und sie müssen dort ansetzen, wo die afghanische Bevölkerung unsere Hilfe am nötigsten hat. Dem UN-Sonderbeauftragten Koenigs kommt hierbei eine wichtige Rolle zu. Wir wollen ihn dabei unterstützen, wo es geht.

    Ein wichtiger Beitrag, den Deutschland zur Verbesserung des internationalen Engagements aufstocken könnte, ist das Projekt der Entwicklungsorientierten Nothilfe (EON) "Südost-Afghanistan" in den Provinzen Paktia und Khost. Dieses Pilotprojekt soll aufzeigen, wie wir durch zivile Maßnahmen und Projekte eine Unterstützung zur militärischen Stabilisierung der Region leisten, und könnte als Vorbild dienen für unsere internationalen Partner im umkämpften Süden.

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