AOK Nordost

"AOK-Forum live" in Potsdam: 25 Jahre Gesundheit und Solidarität in Brandenburg

Potsdam (ots) - Gleich mehrere Meilensteine kennzeichnen den Weg der Gründung der AOK in den neuen Bundesländern während der Wendezeit vor 25 Jahren: Der Staatsvertrag der DDR und der Bundesrepublik Deutschland im Juli 1990 schaffte die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion. Der Einigungsvertrag beider Staaten aus demselben Monat enthielt die Vorschrift der Einführung eines gegliederten Krankenversicherungssystems zum Jahresbeginn 1991. Im Herbst 1990 begann die Errichtungs- und Gründungsphase der Gesundheitskasse in den ehemaligen Bezirken Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder). Zum 1. Januar 1991 wurde dann eine AOK für das gesamte Land Brandenburg gegründet - mit Blick auf die Konzentrationsbewegungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung in den nachfolgenden Jahren eine Entscheidung mit Weitblick. Seitdem steht der Name AOK in Brandenburg für Gesundheit, Solidarität, Sicherheit und Verantwortung.

Stolpe bescheinigt AOK "unverzichtbare Aufbauleistung" im Land Der ehemalige Ministerpräsident Brandenburgs, Dr. Manfred Stolpe, bescheinigte der Gesundheitskasse eine "unverzichtbare Aufbauleistung". Die AOK in Brandenburg habe eine "große Verantwortung und die Hauptlast bei der Einführung der Gesetzlichen Krankenversicherung" im Land getragen, sagte Stolpe beim "AOK-Forum live" am gestrigen Montagabend im Potsdamer Kutschstall. Bei der Diskussionsveranstaltung mit zahlreichen Vertretern des Gesundheitswesens aus den Anfangsjahren würdigte er vor mehr als 100 Gästen die im wiedervereinigten Deutschland erste landesweite Krankenkasse, die am 1. Januar 2016 ihr 25-jähriges Gründungsjubiläum begehen kann.

"Als größte regionale Krankenkasse blicken wir auf 25 Jahre Gesundheitslandschaft und Unternehmensgeschichte in Brandenburg zurück", sagte Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordost. "Es galt für alle Akteure, wichtige gesundheitspolitische Weichenstellungen und große Herausforderungen zu meistern: die Gesundheitswirtschaft in den neuen Bundesländern musste von einem planwirtschaftlich organisierten System auf die Bedingungen des Marktes auf der Basis des Sozialgesetzbuches umgestellt werden", so Michalak weiter. "Aus Versichertenperspektive kann ich den heutigen Wettbewerb in der Krankenversicherung - und damit einhergehend die Gestaltung eines gerechten Risikostrukturausgleichs - nur begrüßen."

Neben Manfred Stolpe blickten am gestrigen Abend auch Detlef Affeld, früherer Staatssekretär im brandenburgischen Gesundheitsministerium unter Regine Hildebrandt, Fred Nadolny, ehemaliger Geschäftsführer der AOK in Brandenburg, Dr. Dieter Borchmann, ehemaliger Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg, Hartmut Reiners, langjähriger Referatsleiter Grundsatzfragen im Gesundheitsministerium des Landes Brandenburg und Dr. Hans-Joachim Helming, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, auf die vergangenen 25 Jahre zurück.

Der Aufbau einer effektiven Gesundheitsinfrastruktur in Brandenburg, die Öffnung der Krankenkassen für den Wettbewerb und damit einhergehend die Gestaltung eines gerechten Risikostrukturausgleiches zwischen den Krankenkassen - das waren wichtige Bewährungsproben der Gesundheitspolitik. Der demografische Wandel, die weitere Etablierung vernetzter Versorgungsstrukturen und die Digitalisierung im Gesundheitswesen - das sind nur einige Stichworte für die anstehenden Herausforderungen der Zukunft.

Heute können die Menschen in Brandenburg auf eine moderne Gesundheitsbranche vertrauen - mit 55 Krankenhäusern und 29 Rehakliniken im ganzen Land und mit mehr als 9.000 Ärzten. Die AOK Nordost als größte regionale Krankenversicherung in Brandenburg betreut fast jeden dritten Einwohner des Landes. Als zweitgrößte Flächenkasse Deutschlands mit rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mehr als 100 Beratungsstandorten, darunter 47 in Brandenburg, und einem im nächsten Jahren geplanten unterdurchschnittlichen Beitrag bietet die AOK Nordost einen leistungsstarken Service. Auch oder gerade nach 25 Jahren ist die Gesundheitskasse im Land mehr als eine Krankenversicherung.

"Die AOK Nordost ist für die Zukunft gerüstet", sagte Manfred Stolpe und hob vor allem die Vereinigung der AOKs in Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern hervor, um zukünftige Herausforderungen in der medizinischen Versorgung der Menschen zu meistern. Er dankte dabei auch der AOK, die das Land Brandenburg bei der Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte für Flüchtlinge maßgeblich unterstützt.

Ein Foto von der Diskussionsveranstaltung "AOK-Forum live" am 16. November 2015 im Potsdamer Kutschstall finden Sie unter http://ots.de/hZFFY und können Sie kostenfrei für Ihre Berichterstattung verwenden.

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Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Rähse
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