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"Abenteuer Leben" mit Christian Mürau am Samstag, 28. April 2001, um 18:05 Uhr bei Kabel 1 mit diesen Themen:

    München (ots) -

    Die Stahlsprengung          Wer kennt nicht Dynamit, TNT oder Nitroglyzerin - die hochexplosiven Sprengstoffe pulverisieren alles, was gesprengt werden soll. Doch wie sieht es mit Stahl aus? Sprengmeister Uwe Jakob und sein Team wollen einen sogenannten "Absetzer", ein gigantisches Förderband, im stillgelegten Braunkohletagebau nahe Görlitz in Einzelteile zerlegen. Die konventionelle Demontage mit Schneidbrenner und Maschinenkraft hätte über drei Monate gedauert - Jakob will es in zwei Tagen schaffen. Explosive Spezialladungen aus militärischer Entwicklung sollen den 2.300 Tonnen-Koloss mit seinen 200 Metern langen Auslegern "auseinander schneiden" und so zu Fall bringen. Der Plastiksprengstoff muss sicher und fest an den Stahlträgern angebracht werden - Kälte und Nässe behindern dies. Erst nach drei Tagen haben die Männer um Uwe Jakob alle Explosionsladungen angebracht - insgesamt 40 Kilo Sprengstoff.

    ... auf Rattenjagd

    Sie sind die wohl widerstandsfähigsten Geschöpfe der Erde: Ratten. Selbst Atombomben-Explosionen können sie überleben. Doch erst der Mensch mit seinen riesigen Städten hat Ratten zur Plage werden lassen. Durch die Kanalisation können sie sich problemlos verbreiten - die Abfälle sorgen für ein nahezu unbegrenztes Nahrungsangebot. Der Berliner Reinhard Gajek ist seit 30 Jahren auf Rattenjagd. Er gehört zu den erfahrensten Kammerjägern Deutschlands. Jährlich tötet er 50.000 der Nager. Morsche Holzverschalungen und alte Wasserrohre sind wahre Ratten-Highways. Auf diesen Wegen gelangen sie auch in Wohnungen. Reinhard Gajek kennt die Tricks der intelligenten Tierchen. Sein Geheimrezept: Nicht Käse oder Speck, sondern Schokocreme funktioniert als Köder am besten. Nach Experten-Schätzungen leben in Deutschland mindestens 200 Millionen Ratten. Allein in Berlin leben acht Millionen.

    Das Geheimnis unter dem Wald - Der Bunker der Nationalen Volksarmee

    Am Ende des 213-Seelen-Dorfes Harnekop in Brandenburg führt eine Betonplattenstrasse in den Wald zu einer leerstehenden Kaserne. Nur Eingeweihte wissen, was außer den heruntergekommenen Baracken wirklich am Ende der Straße liegt. Selbst im Dorf ahnte jahrzehntelang niemand, dass darunter eines der bestgehüteten Staatsgeheimnisse der ehemaligen DDR liegt: Unter einer sieben Meter dicken Beton- und Kiesdecke versteckt sich der Führungsbunker des Ministers für Nationale Verteidigung. Peter Briesemeister ist Objektmeister, er führt "Abenteuer Leben" durch die drei Stockwerke für 200 Stabsoffiziere, 220 Techniker und 35 EDV-Fachleute. Konzept und Technik stammen aus den 70er Jahren - erdacht und erbaut für die Zeit des kalten Krieges.


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