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K1 Das Magazin mit Sanja Nowara, am Donnerstag, 01.01.2001, um 23:10 Uhr bei Kabel 1

München (ots) - Venedig in der Wüste Las Vegas! Stadt der Spieler, der Träumer und Stadt der Illusionen. Hier befindet sich auch das "Venetian", das derzeit größte Hotel der Welt. Der Name ist Programm: Das Haus ist mehr oder weniger eine Imitation des alten Venedig: 400 Meter Canale Grande, Campanile, Dogenpalast und Rialtobrücke. Mehr als 2,5 Milliarden Dollar hat dieses Meisterwerk der Täuschung gekostet. Selbst der Himmel über den Straßen, Gassen und Kanälen ist nur gemalt, und das wechselnde Klima wird per Computerprogramm gesteuert. Viele der 9.000 Mitarbeiter wurden extra aus Venedig eingeflogen. Das luxuriöses Hotel-Ungetüm bietet auf rund 200.000 Quadratmetern Zimmerfläche 3.000 Suiten mit jeweils mindestens 65 Quadratmetern. Der Preis pro Nacht beginnt bei 350 Mark, und endet bei 20.000 Mark, wenn es die Präsidentensuite sein soll. 15 verschiedene Restaurants mit internationaler Küche sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Das Casino macht in einer Nacht ca. drei Millionen Dollar Gewinn. Raffinerie beim TÜV Köln-Wesseling: Die DEA-Raffinerie muss für einen Monat schließen. Denn alle fünf Jahre steht für die etwa 400 Fußballfelder große Anlage ein TÜV-Termin auf dem Programm. 2.000 Arbeiter sind im Schichtsystem rund um die Uhr im Einsatz - über 1.000 Apparate und Anlagen müssen vor der Abnahme gereinigt und gegebenenfalls repariert werden. Die Kosten für diese Arbeiten sowie die vierwöchige TÜV-Prüfung belaufen sich auf rund 70 Millionen Mark. Jeder Tag Verzögerung schluckt eine weitere Million. Im Überwachungswagen werden die Arbeiten mit der Kamera überwacht und die Luftzufuhr geregelt. Damit es auf der Großbaustelle nicht zu Unfällen kommt, wird die Einhaltung der Arbeitssicherheitsregeln genauestens kontrolliert. Platz-Angst Der Albtraum eines jeden Autofahrers: Mit hoher Geschwindigkeit über die Autobahn fahren, und plötzlich platzt ein Reifen! Rein statistisch gesehen geschieht das zwar nur alle 10 Jahre oder alle 150.000 Kilometer. Dennoch passieren pro Jahr allein in Deutschland ca. 6.000 Unfälle durch Reifendruckverlust, 3.000 davon mit schwerwiegenden Folgen. Grund genug für den ADAC, an Tankstellen und Raststätten Kontrollen durchzuführen. Viele Unfälle könnten mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindert werden, würden die Autofahrer regelmäßig den Druck ihrer Reifen prüfen. Für den bequemen Autofahrer hat die Firma Beru jetzt ein neues elektronisches Kontrollsystem für Fahrzeuge auf den Markt gebracht, bei dem Sensoren den aktuellen Reifendruck ständig überprüfen und per Display im Cockpit anzeigen. ots Originaltext: Kabel 1 Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen: Kabel 1, Julia Abach Tel: 089/ 9507-2244 http://www.Kabel1.de Kabel 1 text, S.321 Original-Content von: kabel eins, übermittelt durch news aktuell

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