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"ZDF.reportage" über Asylbewerber auf dem Weg zurück

Bundespolizisten eskortieren Abzuschiebende in den Bus zum Flugzeug. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Lars Seefeld"

Mainz (ots) - Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, die Zahl der Nicht-Bleibeberechtigten möglichst effizient zu senken. Abschiebungen sollen konsequent umgesetzt, Menschen ohne Schutzstatus schneller zurückgeschickt werden, um andere besser integrieren zu können. Die "ZDF.reportage" geht am Sonntag, 2. Juli 2017, 18.00 Uhr, der Frage nach: Wie sieht die Abschiebepraxis derzeit wirklich aus? Die Filmautoren Lars Seefeldt und Kersten Schüßler erkunden in "Abgelehnt und abgeschoben - Asylbewerber auf dem Weg zurück", inwiefern die Vorgaben der Politik überhaupt umsetzbar sind.

43 Namen hat Barbara Hitz, Leiterin der Bundespolizei-Abteilung "Rückführung", für den Flug nach Tunis auf die Liste gesetzt. 43 Männer werden an diesem Morgen bundesweit von Landespolizisten gesucht. Am Ende sind es 17 Männer, die am Flughafen in Leipzig streng bewacht eintreffen, allein 13 aus Haftanstalten. Nur vier konnten auf freiem Fuß angetroffen werden, elf hätten es sein sollen. Pro Flugzeug nimmt Tunesien 25 Abzuschiebende zurück.

Die Politik will mit den konsequenten Abschiebungen Zeichen setzen. Für die, die sie umsetzen müssen, ist es, auf sehr unterschiedliche Weise, ein harter Job. Wenige Kilometer von der Abschiebestation auf dem Leipziger Flughafen entfernt liegt das Ankunftszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Dort wird versucht zu klären: Wurden die Flüchtlinge verfolgt - politisch, sozial, sexuell? Oder spielen wirtschaftliche Erwägungen eine wesentliche Rolle?

Abgelehnten Asylbewerbern soll eine freiwillige Rückkehr in ihr Herkunftsland ermöglicht werden. In Pristina, im Kosovo, bieten deutsche Behörden zum Beispiel Rückkehrhilfen und -beratungen an. Auch in Tunesien soll eine solche Anlaufstelle aufgebaut werden. Das Thema Abschiebung wird Deutschland weiterhin beschäftigen.

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