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Killer-Keime: "planet e." im ZDF über Antibiotika-Resistenzen

Schweine in einem Versuchsstall der Tiermedizinischen Hochschule Hannover. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Axel Thiede"

Mainz (ots) - Auf der Agenda des kommenden G20-Gipfels steht erstmals die weltweite Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen. Gastgeber Deutschland hat das Thema gesetzt - den Ist-Zustand im eigenen Land zeigt "planet e." am Sonntag, 2. Juli 2017, 16.30 Uhr, im ZDF. In der Umwelt-Dokumentation "Killer-Keime aus dem Stall" geht Filmautor Torsten Mehltretter der Frage nach, was passiert, wenn Antibiotika nicht mehr helfen.

Im Kampf gegen multiresistente Keime müssen Mediziner immer öfter auf Reserve-Antibiotika zurückgreifen. Ausgerechnet diese Notfallmittel setzen Tierärzte auch in der Massentierhaltung ein. Das Problem: Je öfter diese Mittel eingesetzt werden, desto eher verlieren sie ihre Wirkung. Der ehemalige Tierarzt Rupert Ebner kämpft seit Jahren gegen den Einsatz von Reserve-Antibiotika in der Tiermast. Doch weil die wirtschaftliche Situation der Bauern angespannt ist und die Veterinäre mehr Geld durch den Verkauf von Medikamenten als durch ihre Diagnose verdienen, steckt für ihn der Fehler im System. Dabei wäre es möglich, in der Tiermast ohne die Notfallmittel auszukommen.

In Deutschland ist der Verbrauch von Antibiotika in der Tiermast in den vergangenen Jahren zwar deutlich zurückgegangen, doch gerade der Einsatz der für den Menschen wichtigen Reserve-Antibiotika ist seit 2011 kaum weniger geworden. Mit verheerenden Folgen: Resistente Keime können aus den Ställen in die Umwelt gelangen. Schon jetzt erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa eine halbe Million Menschen an multiresistenten Keimen.

Da Antibiotika-Resistenzen nicht vor nationalen Grenzen haltmachen, befasst sich die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer am 7. und 8. Juli 2017 auf ihrem Gipfel in Hamburg auch mit diesem relevanten Thema für die globale Gesundheit in Gegenwart und Zukunft.

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