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Macron warnt im ZDF-Interview vor "Zerbrechen Europas"
Gespräch mit französischem Präsidentschaftskandidaten auf heute.de
Bericht im "auslandsjournal spezial"

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Mainz (ots) - Bevor der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron am Donnerstag, 16. März 2017, zu politischen Gesprächen in Berlin ist, hat er im ZDF-Interview vor den Folgen einer Wahl der rechtsextremen Kandidatin Marine Le Pen gewarnt. "Ich kämpfe jeden Tag, damit Frau Le Pen nicht gewählt wird", sagt der 39-jährige ehemalige Wirtschaftsminister gegenüber dem ZDF. Das Programm des Front National führe "zu einer Verarmung der französischen Mittelschicht", zu einer "Verarmung der französischen Industrie und Landwirtschaft" und "nach und nach zum Zerbrechen Europas und der Eurozone".

Das komplette Interview mit Emmanuel Macron ist auf der heute.de verfügbar. Im "auslandsjournal spezial", das am Mittwoch, 15. März 2017, ab 23.15 Uhr über die Parlamentswahl in den Niederlanden berichtet, ist ein Beitrag über den Wahlkampf in Frankreich mit Passagen aus dem Interview mit Emmanuel Macron zu sehen.

Im Gespräch mit Theo Koll, Leiter des ZDF-Studios in Paris, hat der unabhängige Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron sein eigenes Projekt für Europa klar definiert: "Mehr Zusammenhalt, mehr Solidarität und mehr Übereinstimmung zwischen unseren Ländern und unseren Wirtschaften."

Auch die Idee einer "Regierung der Eurozone", die er schon 2015 als Minister gemeinsam mit Sigmar Gabriel vorgestellt hatte, möchte er als Präsident umsetzen. "Wir brauchen ein deutsch-französisches Paar, das der Euro-Zone neue Impulse gibt, wir brauchen ein Budget für die Euro-Zone, ein Parlament für die Euro-Zone und eine wirklich ausführende Regierung für die Euro-Zone, um die Reformen voranzutreiben", unterstreicht Emmanuel Macron.

Macron, der sich weder als links noch als rechts einstuft, will eine radikale Transformation Frankreichs und sieht sein Land dazu auch bereit: "Heute sind die Herausforderungen in den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Identität und Sicherheit so groß, dass ich fest überzeugt bin, dass die Franzosen bereit sind für Veränderungen."

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