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Spielfilm "Die Jagd" im ZDF-Montagskino
Dokumentarfilm über falschen Verdacht auf sexuellen Missbrauch

Spielfilm "Die Jagd" im ZDF-Montagskino / 
Dokumentarfilm über falschen Verdacht auf sexuellen Missbrauch
Verletzt und gedemütigt: Lucas (Mads Mikkelsen) weiß, dass er beim Weihnachtsgottesdienst nicht gern gesehen ist. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Charlotte Bruus Christensen"

Mainz (ots) - Vorwürfe, er habe ein Mädchen sexuell missbraucht, ruinieren das Leben von Lucas (Mads Mikkelsen). In dem Psycho-Thriller "Die Jagd" sieht er sich hilflos und machtlos den Gerüchten ausgeliefert, die die Runde in seinem kleinen Wohnort machen. Er selber bezieht keine Stellung dazu, weil er weiß, dass er unschuldig ist. Aber seine Mitmenschen interpretieren sein Schweigen als Schuldeingeständnis. Der Film ist am 13. Februar 2017, 22.15 Uhr, im Montagskino des ZDF zu sehen. Was es heißt, mit dem Stempel eines sexuellen Straftäters gebrandmarkt zu sein, und welche schwerwiegenden Folgen das für die Betroffenen hat, zeigt im Anschluss um 00.00 Uhr die Dokumentation "Falscher Verdacht - Unschuldig und doch bestraft" von Manfred Karremann.

Neuer Job im Kindergarten, neue Beziehung - das klingt zunächst positiv. Doch das Leben von Lucas nimmt eine schreckliche Kehrtwende, die ausgerechnet die Tochter seines Kumpels, Klara (Annika Wedderkopp), auslöst. Sie himmelt den besten Freund ihres Vaters an, schenkt ihm selbstgebastelte Herzen und gibt ihm sogar einen Kuss auf den Mund. Als Lucas sie vorsichtig zurückweist, ist Klara gekränkt. Das Kind erzählt der Kindergartenleiterin Grethe (Susse Wold), Lucas habe ihr ein Herz geschenkt und ihr sein Geschlechtsteil gezeigt. Grethe reagiert entsetzt und suspendiert Lucas. Von diesem Zeitpunkt an beginnt eine schier unglaubliche Hexenjagd auf den unschuldigen Mann - mit weitreichenden Folgen.

Ähnliche Erlebnisse mussten die beiden Protagonisten in Manfred Karremanns Dokumentation "Falscher Verdacht - Unschuldig und doch bestraft" in Kauf nehmen. Im ersten Fall geht es um eine Erzieherin aus einem Kindergarten nahe Köln, die zu Unrecht beschuldigt wurde. Der Träger der Einrichtung machte den gegenstandslosen Vorwurf publik und brachte die junge Frau in Teufels Küche. Im zweiten Fall musste ein Mann jahrelang vollkommen zu Unrecht ins Gefängnis. Seine Familie wurde in der kleinen Gemeinde, in der sie lebt, zu Geächteten.

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