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"Eisenbahnstraße Leipzig - Crimespot oder Multikulti-Wunderland?"
"ZDF.reportage" erkundet die angeblich "schlimmste Straße Deutschlands"

Die Eisenbahnstraße im Osten von Leipzig ist 2,1 Kilometer lang. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Christoph Hendler"

Mainz (ots) - Die Eisenbahnstraße im Leipziger Osten war zu DDR-Zeiten eine beliebte Bummelmeile mit vielen Geschäften und Kinos. 27 Jahre nach dem Mauerfall ist sie angeblich die schlimmste Straße Deutschlands. Die "ZDF.reportage" begibt sich am Sonntag, 6. November 2016, 18.00 Uhr, auf Spurensuche: Ist die so schlecht beleumundete Straße tatsächlich nur ein Crimespot, oder entwickelt sich möglicherweise ein Multikulti-Wunderland?

Auf den ersten Blick scheint alles klar: Kriminalität, Drogen und rivalisierende Rocker-Gangs gehören zum Straßenbild. Wird die Eisenbahnstraße für alle Zeit die Kriminalitäts-, Ausländer- und Armen-Statistiken der Stadt Leipzig anführen? Glaubt man der Berichterstattung in den Medien, darf man sich tagsüber kaum und erst recht nicht abends auf diese Straße trauen. Taxifahrer verriegeln vorsichtshalber die Wagentür bei der Durchfahrt. Drogendealer und Kleinkriminelle haben sie zu ihrem Hauptarbeitsplatz erkoren - und die Polizei scheint machtlos zuzusehen, wie die verschiedenen Clans das Revier untereinander aufteilen.

Aber da gibt es auch die andere, bunte Seite der Straße: Studenten und Künstler, die sie als neuen Hotspot der Stadt sehen. Die Mieten sind noch günstig, und unkonventionelles Leben ist möglich. Wenn sich der alteingesessene deutsche Mehr-Generationen-Betrieb, der irakische Händler, der Fahrrad-Dieb und der Drogendealer, der Immobilienmakler, der Imam, der Hausmeister, die WG oder der Chrystal-Meth-Abhängige zu dieser Straße äußern, entsteht ein Bild, das die Gefahr nicht verschweigt, aber die Hoffnung betont, dass Anwohner und Stadtverantwortliche die Chance nutzen, aus diesem sozialen Brennpunkt einen multikulturellen Schmelztiegel zu formen.

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