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ZDF-Pressemitteilung
Stoiber fordert im ZDF Verleihverbot für Gewaltspiele

    Mainz (ots) - Der Kanzlerkandidat der Union, Bayerns
Ministerpräsident Edmund Stoiber, hat sich für ein generelles
Verleihverbot von gewaltverherrlichenden Videos und Spielen in
Videotheken ausgesprochen. Stoiber sagte der Online-Redaktion des ZDF
am Rande der Aufzeichnung des "ZDF spezials" am Montag, 6. Mai 2002,
in Berlin: "Volljährige leihen sich Gewaltvideos und -spiele aus und
schauen oder spielen sie dann mit Minderjährigen. Deshalb muss es ein
Verbot geben." Eine solche Maßnahme sei leider noch nicht in die
Gesetzesvorhaben der Bundesregierung aufgenommen worden. "Ich halte
es für unakzeptabel, dass wir es zulassen, wenn Menschen
menschenähnliche Figuren abknallen", sagte Stoiber. Mit einem  Verbot
müsse zum Ausdruck gebracht werden, dass die Gesellschaft diese
Gewaltformen grundsätzlich ablehnt. Stoiber erklärte sich zugleich
bereit, über diese und andere Themen mit Internet-Nutzern demnächst
in einem Chat bei ZDF.online zu diskutieren.
    
    Am kommenden Montag, 13. Mai 2002, 19.20 Uhr stellt sich im "ZDF
spezial" Bundeskanzler Gerhard Schröder den Fragen von Nikolaus
Brender und Thomas Bellut.
    
    
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