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ZDF-Pressemitteilung
Vom Glück der späten Väter: ZDF-Dokumentation über die Freuden und Probleme einer Vaterschaft im Rentenalter

Mainz (ots) - Hans-Jürgen Pickert aus Berlin war 66 und schon Rentner, als ihn seine junge Frau nach jahrelangen Diskussionen endlich zu einem Kind überreden konnte. Günter Merwald, 63, war Direktor eines Gymnasiums in der Oberpfalz und ließ sich frühpensionieren, um für seine junge Familie da zu sein. Theo Sommer, ehemaliger Herausgeber und Chefredakteur der "ZEIT", wurde mit 59 Jahren noch einmal Vater. Heute, mit 71, steht er immer noch im Beruf, die beiden anderen sind ausschließlich Hausmann und Vater. Der 37°-Film "Das Glück der späten Väter" am Dienstag, 16. April 2002, 22.15 Uhr porträtiert drei Männer, die in einem Alter noch einmal Vater werden, wo andere mit den Enkeln spielen oder sich mit anderen Rentnern zum Spazierengehen treffen. Der Film von Ute Schneider schildert die Freuden der späten Vaterschaft, aber auch die Vorurteile und Probleme, mit denen die Betroffenen zu kämpfen haben. Die einen halten es für unverantwortlich, so spät noch Kinder in die Welt zu setzen, deren Ausbildungsabschluss man vielleicht nicht mehr erlebt. Andere bedauern die Kleinen, die statt eines jungen, fidelen Papas mit einem vergreisten Opa vorlieb nehmen müssen. Den drei späten Vätern in der 37°-Sendung ist durchaus bewusst, dass die gemeinsame Wegstrecke mit ihren Kinder kürzer sein wird als bei Jüngeren. Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - genießen sie die Zeit mit den Kindern viel intensiver, als sie es früher konnten. Alle drei Männer haben schon erwachsene Kinder aus früheren Ehen und sehen deutlich, wie anders sie sich jetzt verhalten. Sie haben viel mehr Zeit, Beruf und Karriere sind nicht mehr wichtig, sie sind gerne mit ihren Kindern zusammen. Zu den Schattenseiten der neuen Rolle gehört, dass das späte Glück mit einem kleinen Kind die Beziehung zu den bereits erwachsenen Kindern beschädigen kann. ots Originaltext: ZDF Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: ZDF Pressestelle 06131 / 70-2120 und -2121 Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell

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