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"Bikini trifft Burkini - Wo der Ruhrpott baden geht": ZDF-Reportage aus dem Essener Grugabad

"Bikini trifft Burkini - Wo der Ruhrpott baden geht": ZDF-Reportage aus dem Essener Grugabad
Auch im Wasser gut verhüllt. Dank des Burkinis - die arabische Variante des Bikinis - können muslimische Frauen islamkonform im Freibad planschen Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF"

Mainz (ots) - Im Mikrokosmos Grugabad treffen Besucher unterschiedlicher Herkunft aufeinander: Deutsche, Türken, Syrer, Iraner, Libanesen verbringen dort - Handtuch an Handtuch - den Sommertag und müssen austarieren, wie man am besten miteinander klarkommt. In der Reihe "Mein Land, Dein Land" blickt am Samstag, 6. August 2016, 18.00 Uhr, im ZDF die Reportage "Bikini trifft Burkini" dorthin, "wo der Ruhrpott baden geht".

Im Essener Grugabad sorgen die Schwimmmeister Dominik Waap und Thomas Schulte dafür, dass die Regeln eingehalten werden: von Jugendlichen, die gerne mal über die Stränge schlagen, wie auch von vollverschleierten Frauen, die sich mit all ihren Kleidern ins Becken begeben wollen. Das ist aus hygienischen Gründen verboten - dafür gibt es den "Burkini", einen Ganzkörper-Badeanzug für Frauen.

Der Tag beginnt für die Bademeister früh. Um 5.45 Uhr warten schon die ersten Frühschwimmer vor dem Tor. Später kommen die Familien mit den Kleinkindern. Um 15.00 Uhr steht dann die Jugend an den Kassenschaltern. In diesem Sommer kommen auch regelmäßig Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan oder dem Iran ins Grugabad - mehrere tausend von ihnen leben derzeit in Essen. Doch nicht alle von ihnen können gut schwimmen - Angebote zum Schwimmen lernen prägen darum den Bad-Alltag mit.

Der Film von Enrico Demurray und Saara von Alten blickt auch auf die Arbeit der zwölf Security-Männer, die zum Grugabad-Team gehören. Der Sicherheitsdienst wurde von der Stadt Essen vor zwei Jahren aufgestockt, als am Einlass ein Angestellter niedergeschlagen worden war. Seitdem sind die Regeln klar: Wer stänkert, wird aus dem Bad geworfen.

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