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"Mein Land, Dein Land": ZDF-Reportage über Düsseldorfs "Klein-Marokko am Rhein"

Badr Haddad war 19, als er nach Deutschland kam. Auch wenn er sich nicht bewusst für Deutschland entschieden hat - der Marokkaner findet, dass Deutschland ein gutes Land für "Ausländer" ist. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung ...

Mainz (ots) - "Zwischen Abkehr und Minztee" heißt der Film von Kadriye Acar, der am Samstag, 16. Juli 2016, 18.00 Uhr, im ZDF den Blick nach Düsseldorf-Oberbilk richtet und das dortige "Klein-Marokko am Rhein" vorstellt. In dieser dritten Folge der neuen Reportage-Reihe "Mein Land, Dein Land" wird ein Viertel der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt erkundet, das ganz besonders von Zuwanderung geprägt wurde und wird.

"Nur deutsch sein kann ich nicht, nur marokkanisch kann ich aber auch nicht sein", sagt Inneneinrichter El Ourdane Aberkane aus Düsseldorf. "Beides muss im Gleichgewicht sein." Der Besitzer des marokkanischen Einrichtungshauses "Tisir" lebt mit seiner Familie in zweiter Generation in Deutschland. Seine Kundschaft kommt aus der ganzen Republik. Aberkane will den Marokkanern "ein Stück Heimat in die Wohnzimmer bringen". Denn die Ellerstraße in Düsseldorf-Oberbilk und die dazugehörigen Seitenstraßen bilden das so genannte Maghrebinische Viertel. Dort finden sich marokkanische Bäcker, ein Konditor, Supermärkte, Shisha-Bars und Möbelläden.

Düsseldorf hat die zweitgrößte marokkanische Community in Deutschland. Eine kleine Gemeinde von rund 5000 Menschen, die selbst oder deren Vorfahren vorwiegend aus Nord-Marokko, aus Nador, stammen. Sie wurden als Gastarbeiter für die deutsche Industrie angeworben und sind geblieben, wie so viele andere Gastarbeiter auch.

Wären nicht die Übergriffe von Köln in der Silvesternacht und das "Projekt Casablanca" der Düsseldorfer Polizei gewesen - die marokkanische Gemeinde hätte ihr Leben abseits der Öffentlichkeit weiterführen können. Aber seither lebt das Viertel im Scheinwerferlicht - und dagegen wehren sich seine Bewohner. Den Medien misstraut man, "weil sie die Kriminellen mit den Alteingesessenen in einen Topf geschmissen haben", sagt Nadia Bouazzi-Ouldaly von "Nadia's Pflegedienst". Und doch gibt es auch die, die bereit sind, ihr Viertel mit den Facetten zu zeigen, die es für sie lebens- und liebenswert machen.

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