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Auszeichnung für ZDF-Fernsehfilm "Eine unerhörte Frau"
One-Future-Preis der Interfilm-Akademie auf dem Filmfest München

Hanni (Rosalie Thomass) und ihre Tochter Magdalena (Romy Butz) bei der Hausärztin (Agathe Taffertshofer). Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Hendrik Heiden"

Mainz (ots) - Hans Steinbichlers ZDF-Drama "Eine unerhörte Frau" mit Rosalie Thomass in der Titelrolle erhielt am Samstag, 2. Juli 2016, auf dem Filmfest München den One-Future-Preis der Interfilm-Akademie . Der One-Future-Preis zeichnet seit 1986 Filme aus dem Programm des Filmfests München aus, die sich ethisch und filmästhetisch mit der unteilbaren Zukunft dieser Welt auseinandersetzen.

"Dieser Film zeigt, was Fernsehen kann: die Menschen bewegen. Ich bin der 'Unerhörten Frau' sehr dankbar, dass sie uns das große Vertrauen geschenkt hat, ihr Schicksal verfilmen zu dürfen, und ich gratuliere Regisseur Hans Steinbichler und Rosalie Thomass, die der 'Unerhörten Frau' Gesicht und Stimme gegeben hat. Dieser Film hat eine Botschaft - dass es das Wichtigste im Leben ist, nie aufzugeben", so ZDF-Fernsehfilmchef Reinhold Elschot.

Der Fernsehfilm stützt sich auf wahre Begebenheiten: Die neunjährige Magdalena leidet an einer rätselhaften Krankheit. Erst stoppt Magdalenas Wachstum, dann erblindet sie nach und nach. Doch niemand glaubt an eine ernsthafte Erkrankung. Rastlos sucht Magdalenas Mutter Hanni (Rosalie Thomass) einen Arzt, der die Symptome richtig deutet. Als Magdalena das Augenlicht verliert, erkennt eine Endokrinologin einen Tumor in Magdalenas Gehirn. Hanni reist nach New York und überredet einen Spezialisten, die hochriskante Operation durchzuführen - erfolgreich. Doch Hanni lässt die Tortur der jahrelangen Fehldiagnosen nicht auf sich beruhen. Es kommt zu einem spektakulären Prozess vor dem Münchner Landgericht.

"Eine unerhörte Frau" ist eine Koproduktion des ZDF mit Lailaps Pictures GmbH (Produzent: Nils Dünker); gefördert von FFF Bayern. Die Redaktion im ZDF hat Daniel Blum.

Auf dem Filmfest München wurde am Wochenende darüber hinaus die ZDF-Koproduktion "Die Hände meiner Mutter" zweifach mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet. Regisseur und Drehbuchautor Florian Eichinger erhielt den Preis für die "Beste Regie", für die "Beste Schauspielerische Leistung" wurde Hauptdarsteller Andreas Döhler geehrt.

Außerdem erhielt die Kino-Koproduktion "Auf Augenhöhe" am Samstag den Kinderfilmfest-Publikumspreis. Die Auszeichnung der jungen Filmfest-Zuschauer ging an das Regie-Duo Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf. Das Drama entstand 2015 im Rahmen der Initiative "Der besondere Kinderfilm".

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