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"Wem gehört die Stadt - Bürger in Bewegung" im ZDF
Das kleine Fernsehspiel startet vierteilige Doku-Reihe "100%Leben - Wir könn(t)en auch anders"

Aufgebrachte Bürger äußern sich gegen die Pläne des Investors, in ihrem bunten Viertel eine Shopping-Mall zu bauen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Anna Ditges"

Mainz (ots) - Wenn Anwohner, Investoren, Politiker und Stadtplaner ganz unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft eines Viertels unter einen Hut bringen müssen, ist Ärger vorprogrammiert. Zwei Jahre lang dokumentierte Filmemacherin Anna Ditges den Protest der Bewohner des Kölner Stadtteils Ehrenfeld gegen eine geplante Shopping Mall. Das ZDF zeigt das kleine Fernsehspiel "Wem gehört die Stadt - Bürger in Bewegung" am Montag, 4. Juli 2016 um 0.15 Uhr. Der Film bildet den Auftakt der vierteiligen Dokumentarfilm-Reihe "100%Leben" mit dem Titel "Wir könn(t)en auch anders".

Das Helios-Areal mit seinen alten Werkshallen aus dem 19. Jahrhundert gilt als Herzstück des Kölner Stadtteils Ehrenfeld. Hier haben sich Clubs und Konzerträume, Werkstätten und Kreativbüros eingerichtet. Das idyllisch-heruntergekommene Gelände verkörpert das besondere "Potenzial" eines früheren Arbeiterviertels, das gerade zum Szeneviertel avanciert. Doch wo die Ehrenfelder einen ihrer letzten alternativen Lebensräume bewahren möchten, sehen Investoren und Stadtplaner ein riesiges ungenutztes Grundstück in Bestlage, das immer weiter zu verfallen droht. Sie wollen die alten Gebäude abreißen und dort eine große Shopping Mall errichten. Der Protest lässt nicht lange auf sich warten. Gastronomen und Handwerker, deren Existenz auf dem Spiel steht, aber auch Anrainer und Nachbarn sehen die Shopping Mall als Bedrohung für die gewachsene Infrastruktur und den Einzelhandel des Viertels. Unterschriften werden gesammelt und eine Bürgerinitiative gegründet, deren Arbeitsgruppen nachhaltige und bürgernahe Konzepte zur Nutzung des Geländes erarbeiten wollen. Kulturstätten, bezahlbarer Wohnraum, ein Park wären schön oder doch lieber ein Parkhaus? Visionäre und Pragmatiker, Radikale und Resignierte streiten über Machbarkeit und Kompromisse. Doch am Ende des konfliktreichen Prozesses steht eine Lösung, die so niemand erwartet hätte. Anna Ditges untersucht in ihrem Film, wie Demokratie im Alltag funktionieren kann, und wie viel politische Verantwortung die eigene Heimat für jeden Einzelnen bedeutet. Dabei stellen sich Fragen: Wem gehört die Stadt? Den Beamten, die sie verwalten? Den Bauherren, die sie kaufen? Oder den Menschen, die sie bewohnen?

Punktfilm koproduzierte "Wem gehört die Stadt - Bürger in Bewegung" mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel. Die Film- und Medienstiftung NRW, Filmförderungsanstalt (FFA), der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) und die DEFA-Stiftung förderten den Film. ZDFkultur wiederholt "Wem gehört die Stadt" am Freitag, 8. Juli 2016, 20.15 Uhr.

Am Montag, 11. Juli 2016, 23.50 Uhr, ist der zweite Film "Remake, Remix, Ripp-Off" in der Reihe "100%Leben - Wir könn(t)en auch anders" zu sehen. Es folgen am Montag, 18. Juli 2016, 0.15 Uhr "Die Erfindung, mein Vater und ich" und "Der letzte Remix" am Montag, 25. Juli 2016, 0.30 Uhr.

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