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Dienstag, 23. April 2002, 22.15 Uhr
Auf und davon
Wenn Mütter ihre Familie verlassen
Film von Sibylle Trost

    Mainz (ots) - Als Regine ihren Mann vor 25 Jahren verließ, blieben auch ihre zwei Kinder, damals neun und zehn Jahre alt, beim Vater zurück. Auch Viktoria, 51, trennte sich von ihrem Mann und ging ohne ihre drei Kinder fort. Ebenso Sanita. Mit Anfang 30 fand sie eine neue Liebe, reichte die Scheidung ein und ließ ihre beiden kleinen Mädchen beim Vater. Die Kinder haben dort alles, heißt es, was sie brauchen. Sanita ist jetzt Wochenendmutter und ihr geschiedener Mann, Pastor Friedrichsen, ist seit mehr als einem Jahr allein erziehender Vater. Wie kommt er mit den neuen Aufgaben zurecht? Wie verkraften das die Kinder?

    Wenn Frauen ihre Familie verlassen, treffen sie eine einsame Entscheidung. Sie verletzen ein hartnäckiges Tabu unserer Gesellschaft. Aus der "guten Mutter" wird eine Frau, die ihre "egoistischen Interessen" verfolgt. Was unterscheidet sie vom "Normalfall", dass der Mann seine Familie verlässt? Was sind die Gründe der Frauen?

    37° hat drei Mütter getroffen, die den Mut haben, sich öffentlich zu äußern. Auch für sie eine heikle Entscheidung. Denn bis heute werden Frauen, die ohne ihre Kinder gehen, von ihren eigenen Müttern geächtet, von ihren Kindern gemieden, von ihren Ex-Männern gehasst und den besten Freundinnen verpönt. Doch die Statistik zeigt: Immer mehr Mütter nehmen sich das Recht zu gehen und ebenso wie Männer ohne ihre Kinder einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Mittlerweile sind nahezu 20 Prozent der Alleinerziehenden Deutschlands Männer.

    Ein 37°-Film, der alle drei Seiten des Trennungsdramas zeigt: die Gründe der Mütter, die Gefühle der Kinder, die Ängste der Väter.

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