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Das ZDF auf dem Filmfest München 2016

Andrea Sawatzki in der Komödie "Zwei verlorene Schafe" Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Conny Klein"

Mainz (ots) - Mit insgesamt 20 Produktionen ist das ZDF auf dem 34. Filmfest München vertreten, davon drei in der Programm-Reihe "Neues Deutsches Kino", fünf in der Reihe "Neues Deutsches Fernsehen", drei in der Sparte "International Independents" und einer beim diesjährigen "Kinderfilmfest". Zudem widmet das Filmfest München Regisseur Christian Petzold eine Retrospektive, darunter sieben ZDF- sowie ZDF/ARTE-Fernsehfilme und Koproduktionen.

Regisseur und Drehbuchautor Florian Eichinger ist mit seinem neuen Spielfilm "Die Hände meiner Mutter" in der Reihe "Neues deutsches Kino" zu sehen. Das Drama mit Andreas Döhner, Jessica Schwarz und Katrin Politt beschließt Eichingers Trilogie ("Bergfest", "Nordstrand") über die Verstrickungen familiärer Gewalt. In der gleichen Reihe hat Aron Lehmanns anarchisches Märchen und Road-Movie "Die letzte Sau" Weltpremiere: Golo Euler spielt einen Schweinebauern, der sich als Kleiner mit den Großen anlegt, in den Kampf zieht, Tiere befreit und Wände beschmiert. "Unterwäschelügen" heißt der neue Film von Kultregisseur Klaus Lemke. In der unkonventionellen Komödie sind Henning Gronkowski, Mela Feigenbaum und Leila Lowfire zu sehen.

Regisseur Matti Geschonneck und Autor Magnus Vattrodt setzen ihre mehrfach preisgekrönte Zusammenarbeit fort: Das Krimidrama "Ein Kommissar kehrt zurück" mit Uwe Kockisch, Sylvester Groth, Sophie von Kessel, Ulrike C. Tscharre, Jenny Schily und Oliver Stokowski läuft in der Kategorie "Neues Deutsches Fernsehen". Drehbuchautor Stefan Kolditz und Regisseur Thomas Tauber zeichnen in "Ein Mann unter Verdacht" ein raffiniertes Vexierbild: Je nach Perspektive zeigt der Krimi mit Mark Waschke, Petra Schmidt-Schaller, Deborah Kaufmann, Peter Kurth und Hanns Zischler eine andere Wahrheit über das Verschwinden einer Frau. "München Mord - Wo bist Du Feigling" ist der vierte Film der ZDF-Samstagskrimireihe mit Bernadette Heerwagen, Marcus Mittermeier und Alexander Held als schräges Ermittler-Trio. Regie führt Anno Saul nach einem Drehbuch von Friedrich Ani und Ina Jung. "Schweigeminute" ist die filmische Adaption (Drehbuch: André Georgi, Claudia Krachtovil und Thorsten M. Schmidt) der gleichnamigen Novelle von Siegfried Lenz. Regisseur Thorsten M. Schmidt inszenierte das zeitlose Melodram mit Julia Koschitz und Jonas Nay in den Hauptrollen. In dem neuen Film von Regisseur Hans Steinbichler spielt Rosalie Thomass "Eine unerhörte Frau". Die Geschichte einer bayerischen Erin Brockovich (Drehbuch: Christian Lex, Angelika Schwarzhuber), die ihr krankes Kind rettet und infolge einen spektakulären Ärzte-Prozess anstrengt, stützt sich auf wahre Begebenheiten. Eine humorvolle wie berührende Geschichte erzählt Regisseurin Sylke Enders nach dem Drehbuch von Edda Leesch in "Zwei verlorene Schafe": Eine arbeitslose Schauspielerin (Andrea Sawatzki) kümmert sich um einen Pfarrer (Franz Hartwig), dem die Begabung für das Predigen fehlt.

In der Sektion "International Independents" laufen drei ZDF/ARTE-Koproduktionen: "Die Erleuchteten" ist das Langfilmdebüt von Regisseur Pieter-Jan De Pue. In sieben Jahren entstanden, zeigt es eine filmische Reise in das faszinierende, jedoch kriegsgeplagte Afghanistan. Der dokumentarische Kinofilm "Mali Blues" von Regisseur Lutz Gregor erzählt die Geschichte von vier unterschiedlichen Musikern (mit Shooting-Star Fatoumata Diawara) aus Mali, die Hass, Misstrauen, Gewalt in ihrem Land sowie eine radikale Auslegung des Islams nicht akzeptieren wollen. "Montanha" ist das Spielfilmdebüt des portugiesischen Regisseurs João Salaviza und thematisiert das jähe Ende einer Kindheit in einer heruntergekommenen Lissaboner Vorstadtsiedlung.

In der "Retrospektive Christian Petzold" ist mit dem Fernsehfilm "Pilotinnen" (1995) Christian Petzolds erster Film für das ZDF zu sehen. Zwei vollkommen verschiedene Frauen (Eleonore Weißgerber, Nadeschda Brennicke) fahren als Billigkosmetik-Vertreterinnen nach Paris und erkennen bald, dass sie mit demselben Problem ringen. Der zweite ZDF-Film des Regisseurs, "Cuba Libre" (1996), handelt von Tom (Richy Müller) und Tina (Catherine Flemming), einem ehemaligen Liebespaar. Weil Tom sie verlassen hat, will Tina Rache - daraus wird eine Zwangsgemeinschaft mit ungewisser Zukunft. "Die Beischlafdiebin" (1998) erzählt von einer Femme Fatale (Constanze Engelbrecht), die ihrem bewegten Leben abschwört und zu ihrer jüngeren Schwester Franziska (Catherine Flemming) zurückkehrt. "Toter Mann" (2001) mit Nina Hoss, André Hennicke und Sven Pippig ist eine Geschichte über Menschen, die in der modernen Gesellschaft alles richtig machen wollen und dennoch ihr eigenes Leben verpassen. In dem Fernsehfilm "Wolfsburg" (2003) überfährt der smarte Autohändler Philipp (Benno Fürmann) einen kleinen Jungen und begeht Fahrerflucht. Seiner Schuld kann er nicht entfliehen und nimmt daher heimlich Kontakt mit der Mutter (Nina Hoss) auf. Für den Spielfilm "Yella" (2007) arbeiten Christian Petzold und Schauspielerin Nina Hoss erneut zusammen: Yella flieht aus Ostdeutschland nach Hannover. Ein Neuanfang mit Philipp (Devid Striesow) bewahrt sie jedoch nicht vor den Geistern der Vergangenheit. 2012 dreht Petzold den Spielfilm "Barbara" - ein preisgekröntes DDR-Drama um die Kinderärztin Barbara (Nina Hoss), die ihre gefährliche Flucht aus der DDR plant.

"Auf Augenhöhe" aus der Reihe "Kinderfilmfest", eine Geschichte um Heimkind Michi, der sich für seinen Vater schämt, ist Gewinner der Filmförderinitiative "Der besondere Kinderfilm" 2014/2015.

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