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ZDF-Pressemitteilung
"Minister des Alleräußersten"
ZDF-Porträt zum 75. Geburtstag von Hans-Dietrich Genscher

    Mainz (ots) - Den aufwühlendsten Moment seines politischen Lebens
erlebte Hans-Dietrich Genscher im Herbst 1989 auf dem Balkon der
deutschen Botschaft in Prag, als er Tausenden jubelnden
DDR-Flüchtlingen zurief, dass ihre Ausreise genehmigt worden sei.
"Mir wurde klar: Das ist mehr als die Freiheit für die Deutschen dort
in der Botschaft. Das ist der Weg zur Einheit", sagte er später in
einem ZDF-Interview.
    
    Anlässlich seines 75. Geburtstages zeigt das ZDF am Donnerstag,
21. März 2002, 0.15 Uhr, ein Porträt des Mannes, der 18 Jahre an der
Spitze des Auswärtigen Amtes stand und den seine Mitarbeiter
liebevoll-spöttisch "Minister des Alleräußersten" nannten. Autor
Heinz Hemming beschreibt Höhen und Tiefen seiner politischen Laufbahn
und gibt Einblicke in das Denken und Handeln eines Mannes, der die
entscheidenden Jahre deutscher Nachkriegspolitik mitgeprägt hat.
    
    Der Mann aus Halle an der Saale ging 1952 in den Westen und begann
in der FDP seine politische Karriere. Zeitweise - etwa nach dem
Scheitern der sozial-liberalen Koalition 1982 - zählte er zu den
meist gehassten Politikern des Landes, aber zumeist und zuletzt
wiesen ihn Umfragen als den beliebtesten aus. "Genscherismus" wurde
zum Synonym für Ausgleich und Versöhnung zwischen Ost und West. Als
Mitgestalter der europäischen Entspannungspolitik dürfte er in die
Geschichte eingehen.
    
ots Originaltext: ZDF
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