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"Die Hüter des Nebelschatzes": "planet e." im ZDF am Internationalen Tag der Biodiversität über vielfältiges Engagement für den Fluss Nebel

Die Fischforscher bei der Arbeit Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/ZDF/Rafael Müller"

Mainz (ots) - Dritte Sendung auf dem neuen Sendeplatz: Am Sonntag, 22. Mai 2016, 16.30 Uhr, widmet sich die ZDF-Umweltdokumentation "planet e." am Internationalen Tag der Biodiversität den "Hütern des Nebelschatzes". Der Film von Roland Blum zeigt, wie die Nebel, einer der artenreichsten Flüsse Deutschlands, davor geschützt werden soll, seine biologische Vielfalt zu verlieren.

Die Nebel entspringt südöstlich des Krakower Sees in Mecklenburg-Vorpommern und ist ein echter Naturschatz mit einem faszinierenden Artenreichtum. Sebastian Lorenz engagiert sich dafür, diesen wertvollen Fluss-Lebensraum zu sichern. Fischwissenschaftler Arno Waterstraat und Biologe Volker Thiele unterstützen ihn aktiv, um das gemeinsame Ziel zu erreichen: "Wir sind die Hüter des Nebelschatzes", sagt Sebastian Lorenz. Auf dem Wasser und in der Luft belegen Fisch- und Seeadler, Silberreiher, Entenvögel und der schillernde Eisvogel die Erfolge der Fluss-Schützer. Seltene Arten wie die Flussmuschel, das Flussneunauge und die Krustenrotalge Hildebrandia sind zudem Beweise für allerbeste Wasserqualität.

Mit Gülle, Kunstdünger, Insektiziden und Pestiziden ist die hoch subventionierte Landwirtschaft Gefahrenquelle Nummer eins für die Qualität des Flusswassers. Die meisten Bauern setzen nach wie vor auf riesige Agrarflächen. Dabei gefährden gerade Mais-Monokulturen die Artenvielfalt. Sebastian Lorenz spricht mit den Landwirten, um Verständnis für das sensible Fluss-Ökosystem zu wecken und dabei zu erreichen, dass der Fluss so wenig wie möglich belastet wird. Ein wichtiger Verbündeter ist dabei die Stadt Rostock: Denn die Nebel mündet in die Warnow - und aus ihr gewinnt Rostock das Trinkwasser für die Stadtbewohner.

Die Wasserlandschaften der Nebel erwecken auch Begehrlichkeiten für den Tourismus. Nur Paddelboote und ein elektrisch angetriebenes Flachbodenschiff sind derzeit auf dem Fluss erlaubt. Die defekte Schleuse vor der Wasserentnahmestelle des Rostocker Wasserwerks wirkt wie ein Schutzschild und verhindert, dass sich die Träume der Freizeitkapitäne erfüllen, den Fluss mit ihren Motorbooten zu erobern.

Ein Video-Interview mit Redaktionsleiter Volker Angres zum neuen Sendeplatz von "planet e." ist im ZDF-Presseportal zu finden unter http://ly.zdf.de/l5Y9/

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