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ZDF-Programmhinweis
mach mit, Samstag, 16. März 2002, 17.45 Uhr / ML Mona Lisa, Sonntag, 17. März 2002, 18.15 Uhr

Mainz (ots) - Samstag, 16. März 2002, 17.45 Uhr mach mit Aktion Mensch aktuell mit Stephan Greulich Deutsche Athleten erfolgreich bei den Paralympics in Salt Lake City Am 16. März gehen in Salt Lake City die VIII. Paralympics zu Ende, bei denen 500 Top-Athleten aus der ganzen Welt, darunter 200 Rollstuhlfahrer, in 100 Wettbewerben um olympisches Edelmetall kämpfen. Bereits in den ersten Tagen gab es einen wahren Medaillensegen für die deutschen Sportler in nordischen und alpinen Disziplinen. Das Ziel, den Spitzenplatz in der Nationenwertung zu erreichen, wie es bei Olympischen Spielen gelungen ist, scheint in greifbare Nähe gerückt zu sein. "Der (im-)perfekte Mensch" Am 15. März wird in Anwesenheit von Bundespräsident Johannes Rau im Martin-Gropius-Bau die Ausstellung "Der (im-)perfekte Mensch" eröffnet. Die Ausstellung, die bereits im vergangenen Jahr im Hygiene-Museum in Dresden mit großem Erfolg zu sehen war, fragt nach den historischen und aktuellen Vorstellungen von Normalität. In einprägsamen Inszenierungen zeigt sie das Thema "Behinderung" aus kulturhistorischem, sozialem und künstlerischem Blickwinkel. In Zeiten kontroverser ethischer Diskussionen über den Wert des Lebens plädiert "Der (im-perfekte Mensch" auf ein umfassendes Recht des Menschen auf Unvollkommenheit. Gewinner der Aktion Mensch-Lotterie: ZDF-text 560 und im Internet unter: www.aktion-mensch.de Sonntag, 17. März 2002, 18.15 Uhr ML Mona Lisa mit Conny Hermann Schlaflos in Deutschland Tausende von Menschen können nachts nicht schlafen. 5 Millionen Schlafgestörte gibt es in Deutschland. Nur ein Drittel davon geht zum Arzt, weil Schlafstörungen immer noch als Befindlichkeitsstörung abgetan werden. 4,5 Millionen Menschen gehen nachts ihrem Broterwerb nach. 1,2 Millionen davon sind Frauen. Sie putzen Büros, wachen auf Intensivstationen, arbeiten in Bars und Diskotheken. Und dann gibt es da noch die Gruppe derer, die die Nacht zum Tage machen, auch wenn sie morgens übermüdet zur Arbeit kommen. "Schlafen kannst du, wenn du tot bist" - so das Motto derer, die es nachts auf die Piste zieht. ML wirft einen Blick auf Deutschlands schlaflose Gesellschaft und berichtet über Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nachts kein Auge zutun. Schlafgestört! Von Menschen, die kein Auge zu kriegen. Bernd Riegel, Geschäftsmann, 46 Jahre, leidet unter den typischen Schlafstörungen, die Männer häufig haben. Leistungsdruck, Hektik, Alltagsstress sind die Auslöser. Mitten in der Nacht wird er wach, kann dann nicht mehr einschlafen. Leidensgenossin Gisela Sieg, Verkäuferin, 53 Jahre, kann überhaupt nur vier Stunden schlafen und das auch nur wenn sie Tabletten nimmt. Beide sind Patienten in der Schlafschule von Professor Jürgen Zulley. In seinen Kursen zeigt er allzu wachen Menschen Wege zur Müdigkeit. Nachtarbeiterinnen in Berlin Eine Mona Lisa-Reporterin berichtet über eine Stadt, die nicht schläft. Im Gegenteil. In der Intensivstation eines Krankenhauses müssen die Schwestern hellwach sein. Im Sonycenter feiern noch die Müßiggänger, da putzen bereits die ersten Reinigungstrupps. Ein Gogogirl verdient nachts seinen Studienunterhalt und in der Markthalle der Stadt beginnt das hektische Treiben, wenn die letzten Nachtschwärmer an Schlummer denken. Schlafwagen München-Rom Mechthild Harlinger arbeitet seit 18 Jahren als Fahrgastbetreuerin im Schlafwagen. ML begleitet sie auf dem Weg von München nach Florenz. Es ist ein Mikrokosmos unterschiedlichster Menschen, die sich auf engstem Raum in einer Nacht zusammenfinden. Das Ohr der Stadt Lucy van Org, bekannt als Lucy Lectric sang Songs wie "Weil ich ein Mädchen bin". Inzwischen arbeitet die umtriebige Sängerin auch als Moderatorin. "Blue Moon" heißt ihre Sendung bei Radio Fritz in Berlin. Jeden Tag zwischen 23.00 und 1.00 Uhr können Hörer Hörern helfen. Und es sind vor allem junge Leute, die dort nachts ihr Herz ausschütten. ML besucht den Sender, begegnet Machern und jungen Fans. ots Originaltext: ZDF Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: ZDF Pressestelle 06131 / 70-2120 und -2121 Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell

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