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"Killerspiele: Der Streit eskaliert": Teil 2 der ZDFinfo-Dokureihe zur Geschichte der First-Person-Shooter

"Killerspiele: Der Streit eskaliert": Teil 2 der ZDFinfo-Dokureihe zur Geschichte der First-Person-Shooter
Das "Doom"-Spiel - die Mutter aller Killerspiele. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/ZDF/Janett Kartelmeyer"

Mainz (ots) - "Ich bin entsetzt, mit einem Wort wie Killerspiele in Verbindung gebracht zu werden", sagt Minh Le, Entwickler von "Counter Strike". Das Wort hat nicht nur in der deutschen Gaming-Landschaft zu vielen emotionalen Debatten geführt. ZDFinfo hatte im Februar die Dokumentation "Killerspiele: Der Streit beginnt" gesendet und darin gezeigt: Die Gewaltdiskussion gehörte von Anfang an zur Geschichte der First-Person-Shooter. Am Freitag, 13. Mai 2016, 11.10 Uhr, ist in ZDFinfo die Premiere der zweiten Folge, "Killerspiele: Der Streit eskaliert", zu sehen.

Verbieten oder nicht verbieten? Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts kam es in Deutschland zu einer Reihe von Amokläufen, und in deren Folge eskalierte der Streit um so genannte "Killerspiele". "Die Gewaltdebatte wurde geführt wie eine Geschmacksdebatte", sagt rückblickend der ehemalige "GameStar"-Chefredakteur Gunnar Lott. Diese intensive deutsche Debatte über die Geschichte der First-Person-Shooter nimmt der zweite Teil der dreiteiligen Doku-Reihe noch einmal in den Blick.

In Erfurt, Emsdetten und Winnenden wurden Amokläufe an Schulen verübt, und die Republik war schockiert. Schuldige waren schnell gefunden: Gewalthaltige Computerspiele galten als verantwortlich dafür, dass junge Männer unschuldige Menschen erschießen. Politiker forderten ein Verbot für so genannte "Killerspiele", Ego-Shooter wie etwa "Counter Strike" sollten auch Erwachsene nicht mehr spielen dürfen. Doch die Gamer wehrten sich: Das Killerspielverbot scheiterte - auch, weil Computerspiele zum Kulturgut erklärt wurden.

Neben Game-Entwicklern und -Begutachtern schildern unter anderen der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein, der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates Olaf Zimmermann und der Fernsehmoderator Budi Budiman, wie sie die Debatte erlebten.

Vor der Ausstrahlung von "Killerspiele: Der Streit eskaliert" wird am Freitag, 13. Mai 2016, 10.25 Uhr, in ZDFinfo noch einmal Teil 1 der Reihe, "Killerspiele: Der Streit beginnt", zu sehen sein. Beide Folgen werden erneut am Samstag, 14. Mai 2016, ab 6.45 Uhr, und am Montag, 16. Mai 2016, ab 22.15 Uhr, in ZDFinfo gezeigt. Teil 3 der "Killerspiele" kommt voraussichtlich im September 2016 ins Programm.

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