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Fünf Jahre "ZDF zoom": Jubiläums-Doku über "Das Geschäft mit den Flüchtlingen"

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Mainz (ots) - 185 "ZDFzoom"-Sendungen in fünf Jahren: Am 11. Mai 2011 ging das investigative Dokumentationsformat erstmals im ZDF auf Sendung, am Mittwoch, 11. Mai 2016, 22.45 Uhr, steht die Jubiläumssendung auf dem ZDF-Programm - zu einem aktuellen Thema: "Das Geschäft mit den Flüchtlingen - In der Not klingeln die Kassen".

Wirtschaftsinstitute schätzen, dass die Versorgung der Flüchtlinge 2016 an die 20 Milliarden Euro kosten wird - Ausgaben, um die Städte, Länder und der Bund streiten. Die Kommunen seien finanziell am Limit, heißt es immer wieder. Einige Bundesländer haben bereits reagiert und die Pauschalen für Asylbewerber erhöht, die die Länder an die Kommunen zahlen. In anderen Bundesländern laufen derzeit die Verhandlungen.

Doch auf welcher Basis werden diese Forderungen erhoben? Wie viel geben die Landkreise und kreisfreien Städte tatsächlich für Flüchtlinge aus? Und wer kontrolliert die Ausgaben? Zurzeit scheint niemand einen wirklichen Überblick zu haben - weder der Bund, noch die Bundesländer. Auch die Kommunen selbst kennen oft die genauen Kosten für die Flüchtlingsunterbringung nicht.

In einer sechsmonatigen Recherche haben "ZDFzoom" und das Recherchezentrum CORRECTIV die tatsächlichen Kosten in den Landkreisen und Städten erhoben und verglichen. Ihr Fazit: Es ist ein Markt entstanden, der völlig intransparent ist, ohne klare Regeln. Geschäfte werden immer wieder per Handschlag gemacht, ohne Ausschreibungen, ohne Standards.

Es gibt Beispiele von Unterkünften, in denen versucht wird, auf Kosten der Flüchtlinge den Gewinn zu maximieren. Viel zu oft werden horrende Preise für Unterkünfte gezahlt. Andernorts ist man dagegen gut organisiert. "ZDFzoom" fragt: Wie stark sind die Kommunen tatsächlich, um sich im heiß gelaufenen "Flüchtlingsbusiness" zu behaupten? Und was bedeutet das für die Kosten?

Der Film von Julia Friedrichs und Bettina Malter entstand in Kooperation mit dem Recherchezentrum CORRECTIV.

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