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Wankender Riese: ZDF-Dokumentation über Chinas Wirtschaftskrise

Wankender Riese: ZDF-Dokumentation über Chinas Wirtschaftskrise
Schuhe "made in China"- ein Auslaufmodell: Für Huajian, einen der größten Damenschuhhersteller der Welt, wird die Produktion im eigenen Land zu teuer Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF"

Mainz (ots) - Chinas Börsencrash hat vor über drei Monaten eine unangenehme Wahrheit ans Licht gebracht: Die Wirtschaft des Landes lahmt und droht auch deutsche Unternehmen mitzureißen. In der Dokumentation "China - der wankende Riese" beleuchten Thomas Reichart, Leiter des ZDF-Studios in Peking, und die dortige ZDF-Korrespondentin Katja Eichhorn am Sonntag, 20. Dezember 2015, 0.15 Uhr, im ZDF den Börsencrash und seine Folgen.

Im vergangenen August stürzten in China die Kurse um über 40 Prozent ab, und die Exporte vieler deutscher Firmen brachen in den vergangenen Monaten wegen der Wirtschaftskrise dort ein. Es verpufft die Gewissheit, dass es im Reich der Mitte nur nach oben gehen kann und alle daran mitverdienen.

Die Opfer des Börsencrashs sind die vielen kleinen Anleger im Land, die den Versprechungen der chinesischen Regierung glaubten, dass sie mit Aktien reich werden. Sie nahmen dafür sogar Kredite auf und haben nun all ihr Erspartes verloren. Das hat nicht nur Chinas Hunger nach neuen Waren einen schweren Dämpfer versetzt, sondern auch der Glaubwürdigkeit der Regierung in Peking geschadet.

Die China-Korrespondenten Katja Eichhorn und Thomas Reichart sind den Ursachen und Folgen dieses Bebens nachgegangen. Sie machen deutlich, wie groß die Abhängigkeit der Welt vom Wachstum in China ist. Der "Made in China"-Boom hat nicht nur China reich und mächtig werden lassen, sondern in den vergangenen Jahren mit über einem Drittel zum globalen Wirtschaftswachstum beigetragen.

Chinas Schwäche trifft auch Deutschland. Der Anteil des China-Geschäfts von BMW liegt bei fast 19 Prozent, Volkswagen etwa erwirtschaftet ein Drittel seines Umsatzes in China. Aber verheerend wäre ein dauerhafter Einbruch auch für viele deutsche Mittelständler, die auf das Wachstum im Reich der Mitte gesetzt haben.

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