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Whistleblower Julian Assange und seine Story
Doku "We Steal Secrets: Die WikiLeaks-Geschichte" als Free-TV-Premiere im ZDF

Whistleblower Julian Assange und seine Story / Doku "We Steal Secrets: Die WikiLeaks-Geschichte" als Free-TV-Premiere im ZDF
25. Juli 2010: In London bereitet Julian Assange (l.) gemeinsam mit einigen Studenten die Veröffentlichung afghanischer Kriegsprotokolle vor. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/ZDF/Maryse Alberti"

Mainz (ots) - Die Veröffentlichungen von geheimen Dokumenten über die amerikanische Kriegsführung im Irak und diplomatische Berichte über viele Regierungen und deren Mitglieder sorgten weltweit für Furore. Über Nacht wurde die Internet-Enthüllungsplattform WikiLeaks samt ihrem Gründer Julian Assange sowie ihrem wichtigsten Informanten, dem amerikanischen Soldaten Bradley Manning, bekannt. In dem Dokumentarfilm "We Steal Secrets: Die WikiLeaks-Geschichte" erzählt Autor Alex Gibney unter anderem die Geschichte der Reaktion auf die neue Form des "Whistleblowing". Zu sehen ist die Free-TV-Premiere am Mittwoch, 2. Dezember 2015, 0.10 Uhr, im ZDF.

Zu Wort kommen ehemalige Weggefährten wie Daniel Domscheit-Berg, der englische Journalist James Ball, der isländische Internetaktivist Smári McCarthy, der Guardian-Reporter Nick Davies oder der frühere NSA- und CIA-Direktor General Michael Hayden zu Wort.

Assange tritt nur in Archiv-Aufnahmen in Erscheinung; einem Interview für diesen Film verweigerte er sich. Der exzentrische Australier wird nicht unkritisch präsentiert: Egomanie, eine Neigung, überall Verschwörung zu wittern, und der berechnende Umgang mit allen, die ihm nützlich sein können, gehören genauso zu dieser Geschichte wie Mut und der ungebrochene Wille, gegen die Unterminierung des Rechtsstaats durch staatliche Geheimnisträger zu kämpfen - und gegen einen Staat, der immer offensiver um die Kontrolle der öffentlichen Meinung ringt.

Die britische und amerikanische Totalüberwachung des Internets kommt dabei genauso zur Sprache wie die sorgfältige Vertuschung von militärischen Kriegsverbrechen im Irak: eindrucksvoll dargelegt am Beispiel der bekannten Videoaufnahmen vom Beschuss und der Tötung irakischer Zivilisten und Reuters-Journalisten durch die Besatzung eines amerikanischen Hubschraubers 2007.

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