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"Big Data": "planet e." im ZDF beleuchtet die Satelliten-Überwachung der Erde

Mainz (ots) - Wie kann man Umweltsünder auf hoher See überführen? Lässt sich erfassen, wie viele Menschen in einem Flüchtlingslager leben? Und wo wird das Grundwasser knapp? Mit "Big Data - Die Überwachung der Erde" lassen sich solche Fragen beantworten, wie "planet e." am Sonntag, 22. November 2015, 15.00 Uhr im ZDF zeigt. Der Film von Tamar Baumgarten veranschaulicht, welche Daten Satellitensysteme weltweit und täglich über Meeresbelastungen, Grundwasserverbrauch oder auch über Flüchtlingsströme liefern.

Enorme Datenmengen über Wetter, Hochwasser, Dürren oder schmelzendes Eis werden aufbereitet, damit die Behörden vorausschauend handeln können. "planet e." zeigt Wissenschaftler der European Maritim Safety Agency (EMSA), die mit Hilfe der Satellitenbeobachtung die Meere überwachen. So können Schiffe, die unerlaubt Altöl in den Ozean ablassen, überführt und dingfest gemacht werden.

Auch in der aktuellen Flüchtlingsproblematik sind Satellitendaten sehr hilfreich. Durch sie kann an den richtigen Punkten humanitäre Hilfe geleistet werden. Elisabeth Schöpfer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellt mit Hilfe der Satellitenaufnahmen fest, wie die Zahl der Flüchtlinge im jordanischen Lager Al Zaatari ständig wächst und das Camp quasi zur viertgrößten Stadt Jordaniens wird.

Die Kornkammer in den USA, die Great Plains, steht ebenfalls unter Satellitenbeobachtung. Dort versiegen die unterirdischen Wasserspeicher nach und nach, weil die Farmer für ihre Felder sehr viel Wasser verbrauchen. Trotz dieser Informationen von Seiten der Wissenschaft fällt das Wassersparen schwer. Grundwasser-Kontrolleure sind beständig unterwegs, doch das unterirdische urzeitliche Wasserreservoir wird weiter angezapft.

Auch als Hochwasservorhersage werden Satellitendaten und Oberflächenscans eingesetzt. So bekommen Einwohner, die in der Nähe von Flüssen wohnen, aber auch Versicherungen Informationen darüber, wie gefährdet die Gebäude sind. Diese rasante Reise ins digitale Universum hat mit Big Data gerade erst begonnen und ist noch längst nicht zu Ende. Je mehr Daten gesammelt werden, desto mehr Geheimnisse gibt unser Planet frei. Wenn die Wissenschaftler diese neue Datenflut beherrschen, können sie viele Naturphänomene besser verstehen. Mit dem Sammeln und Verwalten dieser Daten hat die Wissenschaft somit auch einen neuen Forschungszweig geschaffen.

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