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Zum 70. Geburtstag von Wim Wenders
ZDF zeigt Free-TV-Premiere "Bis ans Ende der Welt"

Zum 70. Geburtstag von Wim Wenders / 
ZDF zeigt Free-TV-Premiere "Bis ans Ende der Welt"
Die Französin Claire (Solveig Dommartin) auf ihrem Weg bis ans Ende der Welt. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/ZDF/(c) Wim Wenders Stiftung"

Mainz (ots) - Wim Wenders gehört zu den bedeutendsten und bekanntesten Regisseuren. Am Freitag, 14. August 2015, wird er 70 Jahre alt. Das ZDF zeigt aus diesem Anlass um 1.10 Uhr die Free-TV-Premiere des viereinhalb Stunden langen Director's Cut "Bis ans Ende der Welt". Das Roadmovie ist einer der beiden Abschlussfilme der zwölfteiligen Reihe von ZDF, 3sat und ARTE anlässlich des runden Geburtstags von Wenders. Am Samstag, 15. August 2015, 0.30 Uhr, steht der Film "Der amerikanische Freund" am Ende der filmischen Hommage.

Der 1990 entstandene Film "Bis ans Ende der Welt" spielt vor dem Hintergrund einer apokalyptischen Bedrohung in der nahen Zukunft von 1999. Dennoch lassen sich weder der Wissenschaftler Dr. Farber (Max von Sydow) noch sein Sohn Sam (William Hurt) davon abhalten, ihrer blinden Frau und Mutter (Jeanne Moreau) das Sehen zu ermöglichen: Farber erfindet eine Technik, mit deren Hilfe die vom Gehirn eines Sehenden gespeicherten Bilder in das Sehzentrum eines Blinden gesendet werden können. Sam begibt sich auf eine Weltreise, um die Stationen des Lebens seiner Mutter für sie aufzuzeichnen. Die in ihn verliebte Französin Claire (Solveig Dommartin) und der Schriftsteller Eugene (Sam Neill) heften sich ebenso an seine Fersen wie ein Detektiv und ein paar obskure amerikanische Agenten, die eigene Interessen verfolgen.

Der Film sei "das epischste, längste und aufwändigste Projekt seines Lebens", sagt Wenders. Er habe zwölf Jahre für die Vorbereitung benötigt, ein ganzes Jahr auf vier Kontinenten und in zehn Ländern gedreht. "Am Schluss war der Film fünf Stunden lang, und niemand wollte sich darauf einlassen, ihn in dieser Länge zu zeigen, weder in einem noch in zwei oder mehreren Teilen. Ich bin dann gezwungen gewesen, ihn auf zweieinhalb Stunden runterzustutzen, bis nur noch ein trauriges Skelett übrig war."

Der Soundtrack stammt von Musikgrößen wie REM, Talking Heads, U2, Depeche Mode und Nick Cave and the Bad Seeds.

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