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ZDF-Pressemitteilung
"Bücher bleiben für uns ein wichtiges Thema" / ZDF-Programmdirektor weist Kritik des Schriftsteller-Verbandes zurück / Neue Literatursendung in Planung

    Mainz (ots) - Buch-Neuerscheinungen und Berichte über den
Literaturbetrieb behalten auch künftig im ZDF-Programm einen
wichtigen Stellenwert. Vor der letzten Ausgabe der europaweit
führenden Büchersendung "Das literarische Quartett" wies
ZDF-Programmdirektor Markus Schächter öffentliche Kritik des Verbands
deutscher Schriftsteller zurück, nach der "Das literarische Quartett"
im Bereich der Fernseh-Literatur "ein großes Loch" hinterlasse.
    
    "Das Gegenteil ist der Fall", sagte Schächter. "Das ZDF arbeitet
an einem neuen Fernseh-Format über Literatur und
Buch-Neuerscheinungen; damit werden wir jedoch erst auf den Markt
gehen, wenn wir davon überzeugt sind, dass das Konzept ausgereift ist
und den Fernsehzuschauern und der Sache der Literatur dient. Die
Messlatte, die das Quartett gesetzt hat, ist hoch und für uns die
Vorgabe für eine künftige Sendung."
    
    Selbstverständlich bleibe die Literatur wesentlicher
Berichtsgegenstand in den Kultursendungen des ZDF, ergänzte der
Programmdirektor. Marcel Reich-Ranicki werde in seiner neuen Sendung
"Reich-Ranicki - Solo" (Start: 5. Februar 2002) neunmal im Jahr die
Kulturszene und die literarische Welt mit polemischen Anmerkungen
versehen. Das wöchentliche Kulturmagazin "aspekte" plane künftig
vierteljährliche Schwerpunkte über Literatur und werde auch weiterhin
in Sendungen von Buchmessen über den Literaturbetrieb berichten.
Hinzu komme die ständige Beschäftigung mit Büchern in der
Gesprächssendung "nachtstudio", in der Reihe "RomanWelten" am
Sonntagabend und die regelmäßige Besprechung neuer Bücher im
"ZDF-Morgenmagazin".
    
    
    
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