"Wer bezahlt den Osten?"

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ZDF - Pressemitteilung
ZDF erhält drei von vier Preisen auf dem Fernsehfilm-Festival
Baden-Baden: "Jenseits", "Romeo" und "In den Tag hinein" ausgezeichnet

Mainz (ots) - Mit drei von vier Preisen war das ZDF auf dem diesjährigen Fernsehfilm-Festival Baden-Baden überaus erfolgreich. "Mit diesen Auszeichnungen", so ZDF-Programmdirektor Markus Schächter, "erweist sich das originäre Fernsehspiel im ZDF - ob als Fernsehfilm der Woche oder als Das kleine Fernsehspiel - erneut als beste Adresse für Autoren, Regisseure, Schauspieler und Produzenten. Das ambitionierte Erzählen im Fernsehen findet immer wieder auch bei Kritik und Publikum Anerkennung und Zuspruch." Der ZDF-Fernsehfilm der Woche "Jenseits" (Sendetermin: 12. Februar 2001, 20.15 Uhr, Buch und Regie: Max Färberböck; Redaktion: Caroline von Senden; Produzent: Reinhold Elschot, Network Movie) wurde von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste als bester Fernsehfilm ausgezeichnet. Die Jury begründete die Vergabe unter anderem damit, dass Färberböcks Film "schonungslos, unausweichlich, grausam und zärtlich zugleich sei und darüber hinaus von makelloser Perfektion im Handwerklichen". "Jenseits" erzählt von einem ehrgeizigen Staatsanwalt, der durch einen Verkehrsunfall, bei dem ein Junge getötet wird, die Kontrolle über sich und sein Leben verliert. Max Färberböck hatte zuvor auf dem Festival in Monte Carlo für Buch und Regie die Goldene Nymphe verliehen bekommen. Darüber hinaus wurde Kameramann Carl-Friedrich Koschnick im Oktober mit dem Deutschen Fernsehpreis 2001 prämiert. Auch der ZDF-Fernsehfilm der Woche "Romeo" (Sendetermin: 29. Januar 2001, 20.15 Uhr, Buch: Ruth Toma, Regie: Hermine Huntgeburth; Redaktion: Heike Hempel; Produzent: Martin Bach, Bavaria) wurde ausgezeichnet. Hier hob die Jury die herausragende Leistung des Schauspieler-Ensembles Martina Gedeck, Sylvester Groth und Katrin Bühring hervor. "Romeo" schildert die Geschichte einer Sekretärin, die aus Liebe zu einem Mann für die DDR spioniert und nach der Wende vor Gericht gestellt wird - ein bewegendes Frauenschicksal und ein zum ersten Mal im Fernsehfilm erzähltes Kapitel deutsch-deutscher Zeitgeschichte. Ruth Toma erhielt für "Romeo" den Drehbuchpreis des Bundesverbandes Deutscher Fernsehproduzenten 2001 sowie den diesjährigen Deutschen Fernsehpreis. Maria Speth erhielt für ihren vom ZDF produzierten Debütfilm "In den Tag hinein" (Sendetermin noch offen, Redaktion: Claudia Tronnier, Das kleine Fernsehspiel; Produzentin: Brigit Mulders, November-Film) den zum zweiten Mal verliehenen Nachwuchspreis MFG-Star der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg. "Der Film überzeugte durch den Mut seiner sehr ruhigen, beobachtenden Atmosphäre, die den Betrachter doch vollkommen in den Bann zieht", begründete die Jurorin Esther Gronenborn ihre Entscheidung. Mit diesem Preis wird einmal mehr die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der ZDF-Redaktion Das kleine Fernsehspiel und dessen Engagement im fiktionalen Bereich bestätigt. "In den Tag hinein" erzählt von der 22-jährigen Lynn, deren spontane, direkte und ziellose Art im Widerspruch zum Ehrgeiz ihres Freundes David steht. Als ein taiwanesischer Student in Lynns Leben tritt, wird die Situation für sie noch schwieriger. Das Spielfilmdebüt wurde in diesem Jahr bereits mit dem Nachwuchspreis VPRO Tiger Award auf dem Internationalen Filmfestival Rotterdam und dem großen Preis für den besten Langspielfilm auf dem Frauen-Festival Créteil bei Paris ausgezeichnet. ots Originaltext: ZDF Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: ZDF Pressestelle 06131 / 70-2120 und -2121 Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell

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