ZDF

ZDF-Programmhinweis
Dienstag, 9. Juni 2015

Mainz (ots) -

Dienstag, 9. Juni 2015, 9.05 Uhr

Volle Kanne - Service täglich
mit Ingo Nommsen

Gast im Studio: Christoph Metzelder, Ex-Fußballspieler

Neue Musikstreamingdienste - Was können Spotify, Tidal und Co.? 
Leckere Matjes-Gerichte - Kochen mit Armin Roßmeier 
Wissenswertes rund ums Blut spenden - Experte: Dr. Christoph Specht 
Gartenumgestaltung nach Sturm - Gartenexperte Elmar Mai gibt Tipps 
Namensgeber von Hochs und Tiefs - Wetterpatenschaften 


Dienstag, 9. Juni 2015, 12.10 Uhr

drehscheibe
mit Babette von Kienlin

Nach dem G7-Gipfel - Aufräumen in Elmau 
Fertigsaucen im Test - Was steckt drin? 
Expedition Deutschland nach Worms - Leidenschaft fürs Fliegen


Dienstag, 9. Juni 2015, 13.00 Uhr

ZDF-Mittagsmagazin
mit Norbert Lehmann 

Deutsche-Bank-Spitze vor Gericht - Persönliches Erscheinen ist 
Pflicht 
Neuer Wohlstandsindex vorgestellt - Gut leben in Deutschland? 
Marode kommunale Straßen - Städtetag sucht Lösungen 
Zu Besuch im IS-Staat - Jürgen Todenhöfer Gast im 
"ZDF-Mittagsmagazin" 


Dienstag, 9. Juni 2015, 17.10 Uhr

hallo deutschland
mit Sandra Maria Gronewald

Europas größtes Kaufhaus in Berlin - Luxus geht immer


Dienstag, 9. Juni 2015, 17.45 Uhr

Leute heute
mit Karen Webb

Gaby Dohm auf Kuba - Dreharbeiten in toller Kulisse 
Wohlfühltag mit Eva Padberg - Wie sich das Model entspannt 
Prominente Single-Frauen - Hollywood-Stars ohne Mann


Dienstag, 9. Juni 2015, 21.00 Uhr
Frontal 21
mit Ilka Brecht

Die dunkle Seite des Internets - Gefahr durch Hackerangriffe 

Über die gängigen Suchmaschinen ist dieser Teil des Internets nicht 
zu finden: Doch mit einem bestimmten Browser ist das so genannte Deep
Web leicht zu betreten. Hier tun sich Abgründe auf, und es gibt 
nichts, was man nicht kaufen kann: Waffen, Drogen, Auftragskiller - 
oder aber Hacker, die ihre Dienste anbieten. 

Diese Cyber-Söldner werden neuerdings auch vermehrt von Islamisten 
beauftragt. So sabotierten sie beispielsweise den 
französischsprachigen Fernsehsender TV5Monde und hackten persönliche 
Daten von US-Soldaten, die auf einer IS-Todesliste veröffentlicht 
wurden. 

Aber auch für die Wirtschaft ist die ständig zunehmende digitale 
Sabotage und Spionage eine Bedrohung. Nach einer aktuellen Umfrage 
wurde in den vergangenen zwei Jahren mindestens die Hälfte aller 
deutschen Unternehmen Opfer von Hackerangriffen. Der dadurch 
entstandene Schaden erreicht geschätzt mindestens 50 Milliarden Euro 
pro Jahr. Höchste Zeit also, der Cyper-Kriminalität den Kampf 
anzusagen. Doch das von der Bundesregierung geplante 
IT-Sicherheitsgesetz zum Schutz wichtiger Infrastrukturen vor 
Kriminellen wird von Experten als vollkommen unzureichend kritisiert.
"Frontal 21" über die dunkle Seite des Internets und die Gefahr von 
Hackerangriffen, die unsere Gesellschaft zunehmend bedrohen. 

EU versperrt Flüchtlingswege - Schiffe versenken im Mittelmeer 

Mit einer großangelegten Militäroperation im südlichen Mittelmeer 
wollen die EU-Staaten die "irreguläre Migration" unterbinden. Das hat
der Europäische Rat am 18. Mai 2015 in einem als vertraulich 
deklarierten Beschluss festgelegt. Dabei sollen Schiffe der so 
genannten Schleuser, also der Fluchthelfer, im Rahmen einer 
Marineoperation abgefangen, beschlagnahmt und zerstört werden. Für 
die Flüchtlinge ist das eine ausgesprochen schlechte Nachricht. Denn 
wenn Europa sich abschottet, sind, wie etwa in Syrien, Hundertausende
Familien erst recht von Tod und Vertreibung bedroht - von den Truppen
des Diktators Assad oder von fanatischen Islamisten wie dem IS. 

"Frontal 21" befragte Betroffene und Verantwortliche in einem 
Flüchtlingscamp in der Osttürkei bei Kobane, sprach mit dem 
Bürgermeister des sizilianischen Pozzallo, wo täglich Flüchtlinge 
über das Mittelmeer ankommen, und erlebte, wie Nacht für Nacht 
Menschen ihre Rettung auf der griechischen Insel Lesbos nahe der 
türkischen Grenze suchen. 

Schulsterben in Deutschland - Bildungsrepublik ohne Bildung 

Deutschlandweit protestieren Eltern und Lehrer gegen die Schließung 
von Grundschulen. Sie kämpfen für ihre Dorf- und Stadtteilschulen, 
für kleine Klassen und kurze Schulwege. Hunderte Einrichtungen stehen
vor dem Aus. Nach Recherchen von "Frontal 21" ist die Zahl der 
Grundschulen auf einem neuen Tiefstand: Während nach der Wende in 
Deutschland noch knapp 18 000 Grundschulen existierten, sind es heute
3000 weniger - allein im vergangenen Jahr schlossen 575. 

Ursache sind nicht allein sinkende Schülerzahlen, sondern Kommunen, 
die durch Schulschließungen ihre Haushalte sanieren wollen. Mit Hilfe
von Beratern und Gutachtern rechtfertigen sie ihre Entscheidungen. 
Das kritisiert Udo Beckmann, Vorsitzender des Lehrerverbands Bildung 
und Erziehung (VBE). Gegenüber "Frontal 21" sagte er: Das Prinzip 
"Kurze Beine - Kurze Wege" werde immer häufiger von der Politik 
aufgegeben. Es sei einfach kurzsichtig, mit dem Rasenmäher über Land 
zu gehen und Schulen zu schließen. "Kommunen brauchen die Schulen als
wichtigen ökonomischen und soziokulturellen Standort", betont 
Beckmann. "Frontal 21" über den Kampf verzweifelter Eltern und was es
für einen Ort bedeutet, wenn Schulen schließen.
 

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