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ZDF-Dokumentation "Du sollst leben!"
Holocaust-Überlebende im Gespräch mit Markus Lanz

Markus Lanz im Gespräch mit Eva Schloss in Auschwitz Honorarfrei - nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und Sami Karim Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/ZDF/Sami Karim"

Mainz (ots) - Am Mittwoch, 6. Mai 2015, 23.15 Uhr, trifft Markus Lanz in seiner ZDF-Dokumentation "Du sollst leben!" drei Menschen, die den Holocaust überlebt haben. So unterschiedlich die Lebensgeschichten der Zeitzeugen auch sind, so sehr eint sie etwas: Sie haben eine bemerkenswerte Lebensenergie aus dem Erlebten geschöpft und sind geprägt von Hoffnung und ungebrochenem Optimismus.

Geboren in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, wollen sie erzählen, solange sie noch können. Es sind Menschen, die eine Zeit lang keine Namen, keine Heimat, keine Identität mehr hatten. Menschen, die Unfassbares erlebt und trotz dieser traumatischen Erfahrungen nie ihren Lebensmut verloren haben.

Zvi Aviram überlebte den Krieg im Berliner Untergrund. Er war erst sechzehn Jahre alt, als seine Eltern 1943 im Zuge der so genannten "Fabrik-Aktion" verhaftet und deportiert wurden. Völlig auf sich alleine gestellt, tauchte er unter und schloss sich einer jüdischen Widerstandsbewegung an. Es begann ein Leben in der Illegalität, mitten in Nazi-Deutschland.

Sally Perel überlebte den Krieg in der Uniform seiner Feinde. Der Junge aus Peine floh zunächst mit seiner Familie vor den Nationalsozialisten nach Polen, und später gemeinsam mit seinem Bruder weiter Richtung Osten. Als er in Gefangenschaft geriet, gab er sich kurzerhand als Volksdeutscher aus und landete schließlich bei der Hitlerjugend in Braunschweig. Aus dem Juden Salomon Perel wurde Josef Perjell, oder einfach Jupp, wie ihn seine Kameraden riefen.

Eva Schloss lebte 1944 bereits im zweiten Jahr in wechselnden Verstecken in Amsterdam. Ihre Familie war aus Wien in die vermeintlich sicheren Niederlande geflohen. Am 11. Mai 1944 wurde Eva in der Wohnung ihrer Helfer verhaftet; auf dem gedeckten Tisch vor ihr lag ein ungeöffnetes Päckchen - ein Geschenk zu ihrem 15. Geburtstag. Ihre gesamte Familie wurde nach Auschwitz deportiert.

Die drei Zeitzeugen haben Markus Lanz schon einmal getroffen oder waren zu Gast in seiner Sendung. Ihre Geschichten haben ihn nicht mehr losgelassen.

Markus Lanz begibt sich mit ihnen gemeinsam auf eine Reise quer durch Europa bis nach Israel - nach Amsterdam und Auschwitz, nach Braunschweig und Lodz und nach Berlin - an Orte, die voll von Erinnerungen sind. Er besucht sie in London und Tel Aviv - den Städten, die ihre neue Heimat wurden. Entstanden sind Gespräche über unbeschwerte Kindertage, die Jahre der Verfolgung und ein langes Leben nach 1945.

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