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"planet e.: Eisbären auf der Flucht"
ZDF-Dokumentation über die Auswirkungen des globalen Klimawandels

Familienausflug - Eisbären in Alaska Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/ZDF/Christopher Gerisch"

Mainz (ots) - Den 25 000 noch verbliebenen Eisbären schmilzt der polare Lebensraum unter den Tatzen weg. Hat das größte Landraubtier noch eine Zukunft? Das wollen die Wissenschaftler Sybille Klenzendorf und Dirk Notz in der Arktis herausfinden. Für die Dokumentation "Eisbären auf der Flucht", die am Ostersonntag, 5. April 2015, 14.45 Uhr, in der ZDF-Umweltreihe "planet e." zu sehen ist, begleiten die Autoren Anja-Brenda Kindler und Tanja Dammertz die Forscher in eine abgelegene, sich verändernde Welt. Die Suche nach den Chancen für den einstigen König der Arktis liefert auch Daten über Auswirkungen des Klimawandels auf den Menschen.

Die Zeit drängt: Wird die globale Klimaerwärmung nicht sofort gestoppt, werden manche Eisbär-Populationen in 20 bis 30 Jahren um 60 Prozent zurückgehen. Das prognostizieren Wissenschaftler wie der Klimaforscher Dirk Notz und die Wildtierbiologin Sybille Klenzendorf. Bei ihrer Forschungsreise an der Beaufortsee im äußersten Norden Alaskas, wo eine der wichtigsten Eisbär-Populationen weltweit zu Hause ist, untersucht Klenzendorf Anzahl und Zustand der Eisbären. Noch vor elf Jahren lebten hier 1500, nun sind es nur noch 900. Und bei diesen Tieren findet man Hinweise auf Unterernährung. Dirk Notz vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie will herausfinden, welche Bedeutung die Erderwärmung für die Ausdehnung des Meereises hat. Bei seiner Spitzbergen-Expedition findet er Wasser, wo Meereis sein sollte. Und das Eis, das noch da ist, wird immer dünner. Immer häufiger stößt man dort auf verhungerte Tiere.

Die Veränderungen im Packeis schreiten offenbar so schnell voran, dass den Eisbären keine Zeit bleibt, sich den veränderten Bedingungen anzupassen. Ihr Überleben hängt von festem Meereis ab, da sie nur dort jagen können. In der "Eisbärenhauptstadt", dem kanadischen Churchill, stöbern die weißen Riesen immer öfter auf Mülldeponien nach Futter. Auf der Suche nach Futter dringen sie in Wohnsiedlungen vor - nicht ungefährlich für die dort lebenden Menschen.

Klimaforscher Notz ist sicher: Die vom Menschen verursachte globale Erwärmung ist verantwortlich für den Rückgang des Eises. Das Schicksal des letzten Viertels des Arktischen Meereises und die Zukunft der Eisbären liegen in unseren Händen.

ARTE zeigt eine 53-minütige Fassung der Dokumentation mit dem Titel "Eisbär in Not" bereits am Karfreitag, 3. April 2015, 21.45 Uhr.

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