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ZDF-Programmhinweis
Freitag, 7. Dezember 2001
Montag, 10. Dezember 2001
Mittwoch, 12. Dezember 2001

Mainz (ots) - Freitag, 7. Dezember 2001, 20.15 Uhr Aktenzeichen XY...ungelöst Bitte Änderung beachten: Der Tod fährt mit Im D-Zug bleibt eine herrenlose Reisetasche zurück. Als ein Bahn-Angestellter sie öffnet, macht er einen schrecklichen Fund: eine zerstückelte Leiche. Die Kripo kann das Mordopfer identifizieren: Es stammt aus Asien und hielt sich illegal in Deutschland auf. Auch lassen sich die letzten Tage des Mannes rekonstruieren. Er war offenbar auf der Flucht - aber vor wem? Überfall auf Juweliergeschäft Zwei junge Kunden entpuppen sich in einem Juweliergeschäft plötzlich als brutale Räuber. Sie schlagen die Verkäuferin nieder, bedrohen ihre Kollegen mit der Maschinenpistole. Dann raffen sie eine Millionenbeute zusammen. Sie fliehen auf einem Motorroller, den sie wenige Tage zuvor gekauft haben. Ein Umstand, der für die Fahndung besonders interessant ist. Albtraum im Kinderheim Während ihrer Nachtschicht überrascht eine Pflegerin einen Einbrecher. Plötzlich bedroht er sie mit einem Messer und vergewaltigt sie. Anschließend raubt er ihre EC-Karte und erpresst die Geheimzahl. Dann begeht der Täter einen Fehler, der die Polizei jetzt auf seine Spur führen könnte. Brutaler Doppelmord Besorgte Nachbarn alarmieren die Polizei: Sie haben ein älteres Ehepaar schon mehrere Tage nicht gesehen. Als Polizeibeamte die Wohnung öffnen, bietet sich ihnen ein Bild des Grauens. Die beiden Bewohner wurden bestialisch ermordet. Ein schwieriger Fall, in dem die Kripo nun auf die Mithilfe der XY-Zuschauer hofft. Montag, 10. Dezember 2001, 19.25 Uhr WISO mit Michael Opoczynski WISO-Tipp: Endspurt zum Steuern sparen Noch sind drei Wochen Zeit, die Steuerlast gezielt zu mindern. Wo kann man jetzt noch sparen und wie kann man sein Geld im alten Jahr noch besser anlegen? Tipps für alle Steuerzahler, Kapitalanleger und Unternehmer: Schenkungssteuer sparen Schnell Entschlossene können jetzt Tausende Mark sparen, wenn sie noch in diesem Jahr ihre Lebensversicherung übertragen. Vor allem sollten jetzt die handeln, die schon mehr als ein Jahrzehnt dafür eingezahlt haben. Denn ab 2002 gelten strengere Regeln: Es fallen für das Verschenken einer noch nicht fälligen Lebensversicherung mehr Steuern an als bisher. Verluste mit Gewinn Eine Leiche im Depot - die hat fast jeder Aktionär. Aus steuerlicher Sicht empfiehlt es sich, die Aktiennieten, die noch keine zwölf Monate im Depot sind, in diesem Jahr zu verkaufen. Es winkt ein Steuerbonbon. Ab 2002 zählen bei Aktiengeschäften Spekulationsverluste nur noch zur Hälfte. Richtig feiern und schenken zu Weihnachten Alle Jahre wieder wirft der Fiskus auch sein Auge darauf: Auf die Zeit der betrieblichen Weihnachtsfeiern und Geschenke. Auch Weihnachten ist von steuerlicher Relevanz. Tipps für Unternehmer, wie man Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Kunden eine Freude bereiten kann, ohne dass das Finanzamt einem selber die Freude an der Weihnachtszeit nimmt. Alle Steuertipps zum Jahresende im "WISO-Tipp". Mittwoch, 12. Dezember 2001, 23.00 Uhr Abenteuer Wissen Wir sind Erinnerung - Wie das Gedächtnis unsere Lebensgeschichte schreibt Wir sehen ein Foto und erinnern uns. An Gefühle, Gerüche, Musik, an die Stimmung. Ein bestimmter Moment wird in unserem Gedächtnis wieder wach. Aber können wir sicher sein, dass unsere Erinnerung dem entspricht, was wir wirklich erlebt haben? Intuitiv vertrauen wir unserem Gedächtnis, vor allem dann, wenn wir uns ganz deutlich erinnern können - oder das zumindest glauben. Der Autofahrer, der die Vorfahrt nahm und einen Unfall verursachte, fuhr ein blaues Auto. Oder war es ein graues? Spricht man mit anderen Augenzeugen darüber, die das Geschehene zu bestätigen scheinen, entsteht auf einmal Gewissheit: das Auto war blau! Ganz gewiss! Von dieser nun gewonnen Überzeugung lassen wir uns so schnell nicht wieder abbringen. Was eigene Beobachtung, was Bestätigung durch Dritte war, das lässt sich rückblickend nicht mehr unterscheiden. An manches möchten wir auch gar nicht erinnert werden. Unangenehmes verdrängen wir nur zu gerne. Und unsere Gedächtnisstrukturen helfen uns dabei. Forschungen haben ergeben, dass Erinnerungen keineswegs objektiv sind, dass unser Gedächtnis auf allen Wahrnehmungsebenen als Filter wirkt, ja die Wirklichkeit je nach Stimmung, Kontext und Bedeutsamkeit strukturiert und zu ganz neuen Eindrücken zusammenfügt. Wie es dazu kommt und welche Bedeutung diese Prozesse für unser Selbstwertgefühl haben, dem gehen Wissenschaftler jetzt auf den Grund. Neurophysiologen und Psychologen arbeiten Hand in Hand. Geht es doch darum, einen Zusammenhang zwischen dem, was messbar im Gehirn passiert und dem, was wir in unserer Wahrnehmung daraus machen, herzustellen. Eine fachübergreifende Forschung, die ganz neue Erkenntnisse zutage fördert. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie kommt es dazu, dass uns unsere Erinnerungen nur allzu oft trügen - und welche Bedeutung hat das für unser Ich? Die Überzeugung der Experten: Erinnerung ist ganz stark verknüpft mit der Identität und dem Selbstwertgefühl. Unser Gedächtnis rekonstruiert nur ausgewählte Teile unserer Vergangenheit und sorgt so dafür, dass unsere Biografie im Rückblick "stimmig" erscheint. Voraussetzung dafür, dass wir mit uns "im Reinen" sind. "Abenteuer Wissen" führt anhand von Beispielen vor, wie wir unsere Erinnerung selbst gestalten und welche Bedeutung diese Gestaltungsarbeit für unser Selbstbild hat. Grundlage sind die neuesten neurophysiologischen und psychologischen Erkenntnisse. ots Originaltext: ZDF Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: ZDF Pressestelle 06131 / 70-2120 und -2121 Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell

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