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"ZDF.reportage: Die Strombauer" zeigt die gefährliche Arbeit der Monteure am Hochspannungsmast

Die Männer arbeiten in 50 Metern Höhe. Sie errichten eine neue Stromtrasse für die Windenergie. Honorarfrei - nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und Enrico Demurray Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: ...

Mainz (ots) - Deutschland zu Zeiten der Energiewende: Durchs ganze Land werden gewaltige Leitungen gebaut, um große Mengen des Windstroms von Norden nach Süden zu bringen. Ein politischer und planerischer Kraftakt. In der "ZDF.reportage: Die Strombauer - Monteure am Hochspannungsmast" begleiten die Autoren Enrico Demurray und Corinna Thimme am Sonntag, 22. März 2015, 18.00 Uhr, die Männer, die in luftiger Höhe kilometerlange Leitungsautobahnen bauen.

Mutig und schwindelfrei müssen die Strombauer sein, da sie fünf Tage die Woche in den Masten hängen. Jede Nachlässigkeit kann tödlich enden. "Manche harte Kerle sind hier oben nur damit beschäftigt, sich selbst festzuhalten. Aber hier oben muss man beide Hände frei haben", erklärt Kolonnenführer Rico - kein Job für jedermann.

Den Feierabend verbringen die Monteure bei einem Bier zusammen im Baucontainer. Danach geht es gleich in die Unterkunft. Das "Zuhause" des Bauleiters ist ein Wohnwagen, in dem er sich auch mal sein eigenes Essen zubereiten kann. Als Chef hat er keine Freunde hier, aber er liebt seinen Job und freut sich am Wochenende auf seine Frau.

Freitagnachmittag fahren die Männer zu ihren Familien - falls eine da ist, denn nicht viele Frauen machen dieses Leben mit. Die Wochenenden sind kurz, die Strombauer müssen um 8.00 Uhr am Montag wieder antreten. Die Endfertigungstermine der Trassen stehen fest und die müssen unter allen Umständen eingehalten werden. So arbeiten die Männer bei jedem Wetter, auch bei Minusgraden und Schnee - nur bei Eis gehen sie nicht mehr das rutschige Eisen hoch.

Die Arbeit, die die Monteure verrichten, ist in der Bevölkerung allerdings nicht ganz unumstritten. Es regt sich immer mehr Widerstand gegen die neuen Stromtrassen, die auch als "Monstertrassen" beschimpft werden. Landwirte wollen keine Ackerflächen verlieren, Dörfer und Naturreservate sollen geschützt werden. Die "ZDF.reportage" lässt auch die Kritiker zu Wort kommen.

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